DTM 2021: Erste Teams sagen zu, Budgets das Problem

Von Andreas Reiners
DTM
Teams sind 2021 der Kern der DTM

Teams sind 2021 der Kern der DTM

Die DTM setzt 2021 auf Kundensport. Bedeutet: Serienchef Gerhard Berger muss hoffen, dass Teams ihr Budget zusammenbekommen und sich einschreiben.

Gerhard Berger ist optimistisch. In die Karten schauen lässt er sich aber noch nicht. Keine Frage: Die Teams sind der Kern der neuen DTM, das neue Rückgrat, da die Serie in Zukunft auf Kundensport setzt und nicht mehr auf die Werke.

Die große Frage: Wie ist die Resonanz? «Es gibt bereits konkrete Zusagen von Teams», sagte Berger beim DTM-Finale in Hockenheim. Namen wollte er aber ebenso wenig nennen wie die Anzahl an Teams, die bereits zugesagt haben.

Seit gut zwei Wochen können sich die Teams einschreiben, zuvor hatten 40 Teams ihr Interesse bekundet. Doch der Schritt von einer Interessensbekundung bis zur verbind lichen Teilnahme ist ein großer. Viele prüfen aktuell noch die Machbarkeit.

«Man muss ihnen Zeit geben und abwarten bis Januar und Februar, um genau einen Blick zu haben, wer eingeschrieben ist, welche Marken an Bord sind und wer solide finanziert ist», so Berger.

«In dieser frühen Phase gibt es viele interessierte Teams, die sich einschreiben wollen. Es ist zu früh, um im Detail über das Thema zu sprechen. Ich kann sagen, dass es von der Markenvielfalt her sehr gut aussieht», so der Österreicher, der das Ganze am Ende der Einschreibefrist als Gesamtpaket kommunizieren will.

Der Wille sei da, die Teams seien motiviert, so Berger. Aber er weiß: «In der jetzigen Situation ist es besonders schwierig, die Budgets aufzustellen. »

Die neue GT3-DTM ist günstiger als Class 1. Mussten Kundenteams wie WRT zwischen zwei und drei Millionen Euro für den Einsatz eines Autos aufbringen, soll es bei den GT3-Boliden eine Million sein. Doch die Coronakrise macht dem gesamten Motorsport zu schaffen, so auch der Finanzierung einer Saison. Berger: «Die Voraussetzungen sind wahrscheinlich machbar, aber es wird ein harter Kampf.»

Ob die ITR «hilft», indem es Preisgelder oder Vergünstigungen wie zum Beispiel beim Kauf der Reifen oder beim Benzin gibt – auch da hielt sich Berger zurück: «Wir kämpfen momentan mit einigen Hürden und da müssen wir die Prioritäten richtig setzen. Wir gehen konservativ an das ganze Thema heran.»


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