Berger zu PS-Monster: Sonst läuft DTM gegen eine Wand

Von Andreas Reiners
DTM
Der Elektro-Bolide wurde 2020 in Hockenheim gezeigt

Der Elektro-Bolide wurde 2020 in Hockenheim gezeigt

Der Österreicher Gerhard Berger verteidigte in der TV-Sendung «Sport und Talk aus dem Hangar 7» auf ServusTV die DTM Electric. Der Bolide soll in dieser Saison erneut zum Einsatz kommen.

Die DTM hat für die Zukunft eine elektrische Vision, die DTM Electric soll eine der Säulen der Serie werden. Der Bolide leistet mit 880 kW knapp 1.200 PS, und damit nahezu doppelt so viel wie die letztjährigen DTM-Fahrzeuge (über 450 kW). Die Beschleunigung von 0 bis 100 km/h erfolgt in 2,4 Sekunden.

Ausgestattet ist das Auto zudem mit Steer by Wire, es hat also keine mechanische Verbindung zwischen Lenkeinheit und Lenkgetriebe mehr, sondern wird stattdessen mittels Steer-by-Wire-Technologie gesteuert.

Die Premiere feierte der E-Renner beim letztjährigen Saisonfinale in Hockenheim, in diesem Jahr stehen die nächsten Entwicklungsschritte der DTM Electric auf dem Programm. Die DTM und ihr Technologie- und Innovationspartner Schaeffler präsentieren auf dem Red Bull Ring (03.–05. September) in speziellen Power Runs das Demonstrationsfahrzeug der DTM Electric.

Bei den Fans hatten das Fahrzeug und die Pläne für kontroverse Diskussionen gesorgt. DTM-Chef Gerhard Berger stellte in der TV-Sendung «Sport und Talk aus dem Hangar 7» auf ServusTV deutlich klar, dass man sich neuen Entwicklungen nicht entziehen kann: «Man kann zum Beispiel nicht an der Elektrifizierung vorbeischauen. Mann muss sich damit beschäftigen, wie man in die CO2-Neutralität kommt. Wenn man an diesen Dingen vorbeischaut und nicht mitmacht, läuft man als Rennserie sicher irgendwann gegen die Wand», sagte er.

Der 61-Jährige stellt klar: «Es muss bei uns in der DTM für die ganze Familie etwas dabei sein, für den Vater, die Mutter und die Kinder. Manche sind auch noch Traditionalisten.»

Der Wörgler trommelte in der Sendung nochmals nachdrücklich für das Electric-Projekt, das anfangs eine Parallelserie sein soll, später soll es eine Verzahnung geben mit der DTM.

«Wir haben ein ganz tolles Projekt in der Schublade. Es ist ein vollelektrischer Tourenwagen-GT, ein sehr schneller Wagen. Der Wagen hat im Qualifying bis zu 1200 PS. Es ist also ein echtes Monster, im Rennen sind es noch immer 800 bis 1000 PS. An der Entwicklung arbeiten wir. Wir hoffen, dass wir dieses Auto in zwei oder drei Jahren im Renneinsatz den Fans an der Rennstrecke präsentieren können», so Berger.


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