Eisspeedway-WM: Desaster für Franz Zorn, Weber stark

Von Manuel Wüst
Eisspeedway-WM
Franz Zorn (li.) und Hans Weber

Franz Zorn (li.) und Hans Weber

Überraschung in der Eisspeedway-Weltmeisterschaft: Österreichs Nummer 1 Franz Zorn hat die sportliche Qualifikation für den Grand Prix in Örnsköldsvik verpasst. Hans Weber darf sich über den GP-Einzug freuen.

Nach Max Niedermeiers erfolgreicher Qualifikation für den Eisspeedway-Grand-Prix, hat es auch Hans Weber geschafft. Der «Eishans» fuhr bei der Qualifikation in Schweden zehn Punkte ein und schaffte als Sechster und damit letzter Fahrer die Quali. «Ich bin natürlich super glücklich, dass ich mich qualifiziert habe, deswegen bin ich rauf nach Schweden gefahren. Das ganze Rennen war etwas taktisch und es war von Vorteil, dass ich nicht das Maximalrisiko gehen musste und das Rennen sturzfrei zu Ende brachte», so Weber gegenüber SPEEDWEEK.com.

Für Franz Zorn lief es weniger gut. Österreichs Nummer 1 schaffte erstmals seit langem nicht die direkte Qualifikation für den Grand Prix. «Ich war super drauf und gewann jeden Start und auch das Set-up vom Bike war top. Leider plagte uns das ganze Rennen über ein nichtreparables Problem und somit leider nur Platz 7», hielt Zorn fest.

Dominiert wurde das Rennen in Schweden erwartungsgemäß von den russischen Fahrern und auch die einheimischen Martin Haarahiltunen und Niclas Svensson qualifizierten sich sicher. Für Günther Bauer war der Start krankheitsbedingt unmöglich, für Sohn Luca waren vier Punkte zu wenig, um weiterzukommen.

Ergebnisse WM-Qualifikation Örnsköldsvik/S:

Qualifiziert für den Grand Prix:

1. Dinar Valeev (RUS) 15 Punkte
2. Nikita Toloknov (RUS), 14
3. Martin Haarahiltunen (S), 13
4. Niklas Svensson (S), 12
5. Andrej Shishegov (RUS), 11
6. Hans Weber (D), 10

Ausgeschieden:

7. Franz Zorn (A), 9
8. Tomi Tani (FIN), 7
9. Jonas Andersson (S), 7
10. Timo Kankkunen (FIN), 6
11. Luca Bauer (D), 4
12. Jussi Nyronen (FIN), 4
13. Bart Schaap (NL), 4
14. Jiri Wildt (CZ), 2
15. Robert Ruzcicka (CZ), 1
16. Albin Lindblom (S),
17. David Lizak (CZ), 0

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