BMW World Endurance: Neue Teile ausgiebig getestet
Beim zweitägigen Vortest für das 24-Stunden-Rennen in Le Mans hatte das BMW Motorrad World Endurance Team reichlich Gelegenheit technische Änderungen, die im Winter vorgenommen wurden, zu evaluieren.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Mitte April startet die Langstecken-Weltmeisterschaft 2022 mit dem 24-Stunden-Rennen in Le Mans. Beim traditionellen Vortest für den Langstreckenklassiker startete das Team BMW Motorrad World Endurance mit Markus Reiterberger, Ilya Mikhalchik, Jérémy Guarnoni und Reservefahrer Kenny Foray die finale Phase ihres Vorbereitungsprogrammes für die diesjährige Saison.
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Zusammen mit BMW Motorrad Motorsport wurde die BMW M1000RR mit der Startnummer 37 in vielen Bereichen weiterentwickelt. Neben der Leistungssteigerung des Motors wurde gleichzeitig der im Langstreckensport enorm wichtige Kraftstoffverbrauch optimiert. Neues gibt es auch in den Bereichen Aufhängung, Bremsen und Kühlung. Beim Vortest auf dem Circuit Bugatti konnten diese technischen Änderungen zur Zufriedenheit von Teammanager Werner Daemen eingehend evaluiert werden. "Es war ein guter Test. Wir konnten fast unser gesamtes Testprogramm absolvieren. Unser Fokus lag vor allem auf Langstreckentests und wir haben dabei alles gefunden, wonach wir gesucht haben."
"Wir hatten nur ein paar kleinere technische Schwierigkeiten, die wir für das Rennwochenende beheben konnten. Im Freien Training vor dem Rennen haben wir jetzt noch ein paar kleine Dinge, an denen wir arbeiten müssen. Aber insgesamt bin ich mit allem zufrieden, inklusive unseres neuen Fahrers und unserer neuen Teammitglieder."
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"Die Motorräder waren durch die Technikcrew hervorragend vorbereitet – besser als je zuvor!", sparte der erfahrene Belgier nicht mit Lob für seine Schrauber. "Gemeinsam mit unserem Reifenpartner Dunlop und der BMW Power sind wir sehr zufrieden und ich denke, dass wir sehr gut auf das Rennen vorbereitet sind."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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"Es war klasse, nach dem Winter wieder gemeinsam mit dem ganzen Team an der Rennstrecke zu sein", freute sich Markus Reiterberger. "Es war auch schön das Bike mit dem meiner Meinung nach tollsten Design, das wir jemals hatten, zu fahren. Es waren zwei produktive Tage. Wie erwartet, war das Wetter wechselhaft, doch wir konnten mehr im Trockenen fahren, als wir gedacht hatten."
"Wir haben am Dienstag im Trockenen mit unserem Testprogramm begonnen und haben viele Teile geprüft und eingefahren. Über Nacht haben wir viele Abstimmungsarbeiten erledigt und konnten das heute Morgen bei Mischbedingungen schon mit einem guten Gefühl bestätigen. Auf Regenreifen, Intermediates und Trockenreifen waren wir immer vorn dabei." "Wir sind aber nicht auf Zeitenjagd gegangen, zum Schluss hat es dann richtig geregnet. Aber auch da waren wir vorn dabei. Wir haben eine gute Basis, um hier in Le Mans um den Sieg zu kämpfen. Wir müssen nur noch an ein paar Kleinigkeiten arbeiten, aber wir werden die Zeit bis zum Rennen nutzen. Wir haben auf alle Fälle viel Potenzial."
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Rundenzeiten 1. YART Yamaha, 1:35,707 min. 2. ERC Ducati-Endurance, 1:35,892. 3. Yoshimura SERT Motul, 1:36,250. 4. F.C.C. TSR Honda France, 1:36,322. 5. BMW Motorrad World Endurance, 1:36,440. 6. Viltaïs Racing Igol, 1:36,931. 7. Tati Team Beringer, 1:37,331. 8. Moto AIN, 1:37,477. 9. Webike SRC Kawasaki France, 1:37,614. 10. Team 18 Sapeurs-Pompiers CMS, 1:38,039 (bestes Stocksport-Team). Ferner: 18. Bolliger Team Switzerland, 1:39,138. 23. Motobox Kremer, 1:39,649.
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