Spa: Hondas wilder Zweikampf gegen Suzuki um Platz 3
F.C.C. TSR Honda France führte das 24-Stunden-Rennen von Spa in der Nacht an. Nach technischem Defekt fielen Josh Hook, Mike di Meglio und Gino Rea zurück. Doch in einem Herzschlagfinale drehten sie nochmal auf.
F.C.C. TSR Honda France führte das 24-Stunden-Rennen von Spa in der Nacht an. Nach technischem Defekt fielen Josh Hook, Mike di Meglio und Gino Rea zurück. Doch in einem Herzschlagfinale drehten sie nochmal auf.
Bereits im ersten Qualifying auf der knapp sieben Kilometer langen Strecke in Spa-Francorchamps setzte das Honda-Spitzenteam F.C.C. TSR Honda eine erste Marke. Gino Rea, Josh Hook und der ehemalige 125-ccm-Weltmeister Mike di Meglio fuhren auf die provisorische Pole-Position beim zweiten lauf der Endurance-Weltmeisterschaft.
Der Start in das Comeback-Rennen auf der Ardennen-Achterbahn war spektakulär.
Mike di Meglio kam am Sonntagmorgen zu Fall. Seine Einschätzung zum Rennen: "Ich habe den Sturz nicht verstanden; ich habe normal gebremst, dabei jedoch die Front verloren. Wir hatten wirklich Glück, dass das Motorrad nicht beschädigt wurde. Ich bin froh, dass wir die Möglichkeit hatten, das Rennen mit einem starken Zweikampf auf der Strecke zu beenden. Nach meinem Sturz hatte ich Gino den Vorzug gegeben, denn ich wusste, dass er härter bremsen kann als ich. Ein großes Dankeschön an ihn für seine großartige Arbeit."
"Nach dem Abbruch haben wir gedacht, es wäre vorbei gewesen. Wir hatten Platz 4 akzeptiert", schilderte Josh Hook aus Australien. "Als wir hörten, dass wir doch noch einmal auf die Strecke rausgehen, wussten wir nicht wirklich, was noch möglich sei. Gino hat grandiose Arbeit geleistet, wir haben ihm das Podium zu verdanken. Er hat nicht aufgegeben, das hat sich ausgezahlt. Auch wenn wir hier her kamen, um zu gewinnen, können wir sehr zufrieden sein mit unserem Wochenende. Wir fokussieren uns nur auf Suzuka."
Gino Rea packte im Zielsprint seine Regenkünste aus. Er kämpfte sich gegen Lokalheld Xavier Simeon in der letzten Runde durch, sicherte das Podium für Honda. "Dreiviertel des Rennens machten wir keinen einzigen Fehler. Unsere Pace war hervorragend, wir führten das Rennen an, bevor wir ein technisches Problem bekamen. Wir haben uns von Platz 10 zurück auf das Podium gekämpft", freute sich der 32-Jährige. "Ein unglaubliches Resultat. Um auf Platz 3 zu kommen, musste ich Xavier Simeon besiegen, nachdem ich einen kleinen Fehler in Kurve ein gemacht hatte, konnte ich ihn doch noch einholen."
Ergebnis "24h Spa EWC Motos" 2022:
EWC-Gesamtstand nach 2 von 4 Rennen:
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