Yoshimura Suzuki: Den Sieg knapp verfehlt

Von Andreas Gemeinhardt
Endurance-WM
Das Team Yoshimura Suzuki mit Nobuatsu Aoki, Takuya Tsuda und Joshua Brookes beendete die «8 Stunden von Suzuka» auf dem zweiten Platz.

Obwohl das Team Yoshimura Suzuki Factory Racing einen Sturz und eine Stop-and-Go-Strafe kompensieren musste, holten sich Takuya Tsuda, Nobuatsu Aoki und Joshua Brookes bei den «8 Stunden von Suzuka» den zweiten Platz hinter dem Team Musashi RT HARC PRO Honda mit Takumi Takahashi, Leon Haslam und Michael van der Mark.   

Vor 61000 Zuschauern übernahm Takuya Tsuda nach dem Start die Führung, bekam aber schnell Gesellschaft von dem Trainingsschnellsten Katsuyuki Nakasuga (Monster Energy Yamaha Austria) und Takumi Takahashi. Nach drei Stunden überschritt Nobuatsu Aoki das Tempolimit und bekam daraufhin eine Stop-and-Go-Strafe aufgebrummt. Joshua Brookes stürzte bei dem Versuch, den entstanden Rückstand aufzuholen, doch der Australier setzte seine Fahrt fort.   

«Es tut mir sehr leid, dass ich meinem Team diesen Penalty eingebrockt habe», bedauerte Aoki. «Ich vergaß, den Speed-Limiter-Knopf zu drücken - welch dämlicher Fehler! Damit lastete ein gewaltiger Druck auf meinen Teamkollegen und ich glaube, Joshua ist auch aus diesem Grund gestürzt.»   

Als kurz vor dem Ende des Rennens Regen einsetzte, entschied die Yoshimura-Crew auf der Strecke zu bleiben und nicht, wie viele andere Teams, auf Regenreifen zu wechseln. Nach acht Stunden lag das Trio in der gleichen Runde wie die Sieger und erzielte mit 2:09,144 Minuten auch die schnellste Rennrunde.   

«Ich fühlte mich sehr gut, als mir der Start perfekt glückte, denn mir war klar, dass der Rennverlauf in der ersten Stunde bereits entscheidend sein könnte», meinte Tsuda. «Unser Bike, dass Aoki und ich zuvor testeten, lief hervorragend und auch die Bridgestone-Reifen funktionierten einwandfrei. Aber ehrlich gesagt, bin ich schon ein wenig frustriert, dass es letzendlich nicht zum Sieg gereicht hat.» 

Joshua Brookes resümierte: «Es war ein großartiges Ereignis für mich, doch ich bin ein wenig enttäuscht über meinen Fehler im Rennen. Als ich stürzte, ließ ich den Lenker nicht los und konnte den Motor am Laufen halten. Danach habe ich alles gegeben, denn es ist mir eine Ehre, Teil dieses Teams zu sein. Ich möchte mich bei allen Mitarbeitern der Yoshimura-Crew bedanken und hoffe, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.»

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