Six Days, Tag 1: Drama bei den Deutschen

Von Denis Günther
Enduro-WM
Marcus Kehr (65) vom deutschen Team beim Start

Marcus Kehr (65) vom deutschen Team beim Start

Schon am ersten Tag der Six Days in Sachsen musste das deutsche Team zwei Rückschläge hinnehmen. Frankreich ging derweil bereits in Führung.

Endlich war es heute Morgen am Sachsenring so weit – der erste Tag der Six Days 2012 wurde gestartet. Viele Fans machten das Rennen gleich am ersten Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Teilnehmer. Bis auf ein paar kleinere Probleme bei der Organisation lief der erste Tag vollkommen problemlos.

Ganz anders allerdings im deutschen Team. Hochmotiviert waren die Deutschen zu ihrer Heim-Team-WM gestartet, die Stimmung war vorm Start in der Früh ebenfalls noch gut. Dann kam aber in der ersten Prüfung gleich der grosse Schock. Edward Hübners Yamaha hatte Probleme mit der Zündung, er schleppte sich durch die Prüfung, verlor allerdings schon über vier Minuten auf die Bestzeit. Auch die Reparatur war nicht in aller Schnelle erledigt, so dass Hübner auch noch 46 Strafminuten kassierte.

Dies war allerdings noch nicht alles, was der erste Tag an Dramen für die deutsche Mannschaft bereithielt. Im über 15 Minuten langen Enduro-Test in Thalheim streikte auch noch die Husqvarna von Christian Weiss. Auch er verlor über 15 Minuten und kassierte zusätzlich noch acht Strafminuten. Da das Ergebnis von Weiss nun in die Wertung einging, liegen die Deutschen erst einmal aussichtslos auf Platz 14. Die Woche ist allerdings noch lang, und es kann noch viel passieren.

Wie erwartet übernahmen die Franzosen am ersten Tag die Führung. Mit ihrem Staraufgebot werden sie erwartungsgemäss nur durch Ausfälle in der Mannschaft zu stoppen sein. Eine grosse Überraschung gibt es aber auf dem zweiten Platz. Das Team aus Australien liegt vor dem zweiten Tag rund eine Minute vor den Titelverteidigern aus Finnland.

Bei den Junioren liegen die Italiener auf P1. Sie mussten kurz vorm Start ihr Team noch umstellen, haben aber daraus das Beste gemacht. Die deutschen Junioren liegen auf Platz 11.

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