BMW hält auch in der Nacht die Topposition in Spa

Von Christian Freyer
Startnummer 13 brachte Prospeed kein Glück

Startnummer 13 brachte Prospeed kein Glück

BMW behält die Führungsrolle bei den 24h von Spa. Verschiebungen gibt es dagegen im Verfolgerfeld, wo sich Audi, Ferrari und Porsche abwechseln.

BMW trug die Doppelführung in die nächsten Rennstunden. Durchwachsene Wetterverhältnisse mit immer wiederkehrenden Regenschauern machten es den Teams in Sachen Strategie nicht einfach. Die Porsche Phalanx ab Gesamtrang 3 wurde weiterhin vom BMS Team angeführt, gefolgt vom IMSA und Prospeed RSR. AF Corse hatte sich im Ferrari 430 auf Gesamtrang 6 vorläufig etabliert, wenn auch mit dem Phoenix Audi R8 LMS als bestplatziertem GT3 im Nacken. Während Rang 2 in der GT3 weiterhin vom heimischen WRT Team besetzt wurde, gab es auf Position 3 eine Veränderung. Mühlner Motorsport hatte den Verlust der #52 zu beklagen, die auf eben jenem dritten Rang liegend (bis auf den neunten Gesamtrang vorkommend) mit Schaden im Antriebsbereich auf der Strecke strandete. «Bis dahin lief bei uns alles soweit perfekt, dann ist das Auto ohne Vorwarnung stehen geblieben» so Bernhard Mühlner.

Erste größere Veränderungen in der Spitzengruppe bot die siebte Rennstunde. BMW holte den M3 von Müller / Lamy / Alzen zu einem Sicherheitsstopp in die Box, als Alzen Zündaussetzer am V8 vermutete. Eine Runde kostete der Check, was den M3 auf Rang 7 zurück fallen ließ. Im Porsche Lager setzten sich Westbrook / Holzer / Lieb / Goossens (Prospeed RSR) durch und belegten den zweiten Gesamtrang Im immer wieder einsetzenden starken Regen fielen die GT2 Porsche jedoch ebenfalls wieder zurück. Nutznießer davon der #50 Phoenix Audi R8 LMS, der bald auf dem zweiten Gesamtrang auftauchte. Im Schlepptau der AF Corse Ferrari, welcher sich an den Porsche RSR vorbeigeschoben hatte. Dort änderte sich die Reihenfolge ebenfalls. IMSA Performance konnte dank Richard Lietz und Patrick Long wieder einige Positionen gewinnen und lag in der achten Rennstunde auf der dritten Gesamtposition.

Ihre Verfolger aus dem Prospeed Team erlitten eine Stunde später einen Rückschlag. Man geriet mit dem Aston Martin DBRS9 von Renard / Verbergt / Wauters / van Hooydonk aneinander, was einen schaden an der Aufhängung nach sich zog. Die Reparatur kostete zunächst 10 Runden. Doch nach nur einem gefahrenen Umlauf kehrte man in die Boxengasse zum Check zurück. Unverändert in Führung nach 9 Rennstunden der #79 BMW M3 vor dem IMSA Porsche 997 RSR, dem AF Corse Ferrari sowie dem schnellsten GT3 Fahrzeug von Phoenix Racing auf dem vierten Gesamtrang.

Aus den Top 10 heraus gefallen ist der zweite BMW M3. Nach einem Routinestopp sprang der V8 Saugmotor nicht mehr an, das Auto verschwand vorerst in der Boxengarage. Dafür das erste Mal auf Rang 10 der Trackspeed Porsche u.a. mit Tim Bergmeister und Sebastian Asch.

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