Eine gute Partie: Christian Hohenadel

Von Oliver Runschke
FIA GT3
Christian Hohenadel hat die Taschen voller Geld.

Christian Hohenadel hat die Taschen voller Geld.

Der neue GT3-Europameister wird durch den Gewinn der Michelin-Trophy zu einem der begehrtesten Piloten im Fahrerlager.

Christian Hohenadel rundet seine erfolgreiche Saison in der FIA GT3-Europameisterschaft mit dem Sieg der Michelin-Trophy ab. Die Michelin-Trophy ist nicht etwa ein weiterer Pokal, der im Regal zustaubt, sondern ein mit 150.000 Euro und 40 Satz Michelin-Rennreifen dotierter Preis für den schnellsten Piloten auf Michelin-Reifen in der GT3-Europameisterschaft.

Wer jetzt vermutet, dass das Weihnachtsfest bei Hohenadels in diesem Jahr ob des Geldsegens besonders üppig ausfällt, dem sei gesagt: Das Geld muss zweckgebunden für ein GT1-Cockpit eingesetzt werden. Michelin stellt seinen Teil der Mitgift, sollte Hohenadel im kommenden Jahr in der GT1-WM fahren, und spendiert 40 Sätze Reifen, die sich auch nochmals auf einen Wert von über 60.000 Euro addieren. Mit dem Paket im Rücken darf sich Hohenadel in den kommenden Tagen vermutlich über den Anruf eines jeden GT1-Teamchef freuen. Startet Hohenadel im kommenden Jahr nicht in der GT1-WM, verfällt der Preis.

Die Entscheidung um den Sieg in der Michelin-Trophy zwischen Hohenadel und Teamkollege Daniel Keilwitz war denkbar knapp. Den Ausschlag in der Wertung, zu der Quali-Ergebnisse, Pole-Positions und schnellste Rennrunden zählen, zugunsten von Hohenadel gab schliesslich seine absolut schnelleren Rundenzeiten.

«Ich freue mich über die Chance im kommenden Jahr in der GT1-WM starten zu können», so Hohenadel. «Die GT1-Rennen, die ich in diesem Jahr gesehen habe, waren sehr gut und ich danke Michelin für die Gelegenheit, dass ich im kommenden Jahr die Chance habe in der WM zu starten. Es wird sicherlich eine grosse Herausforderung gegen einige der besten GT-Piloten in der Welt anzutreten.»

Auch SRO-Boss Stéphane Ratel würdigt die Leistungen von Hohenadel: «Christian Hohenadel ist ein würdiger Sieger und ich freue mich, dass er im kommenden Jahr Teil der GT1-WM wird. Seit 2006 hat sich die FIA GT3-EM als grossartige Plattform für junge Talente entwickelt, dass haben in den letzten Jahren auch bisherige Preisträger wie Christopher Haase und Henri Moser bewiesen, die in der GT1-WM einen guten Job machen.»

Die bisherigen Preisträger der Michelin-Trophy waren Christopher Haase, James Ruffier, Henri Moser und Sean Edwards.

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