Reiter Engineering mit vollem GT3 EM Engagement

Von Christian Freyer
FIA GT3
Reiter Lamborghini Gallardo in Paul Ricard

Reiter Lamborghini Gallardo in Paul Ricard

Alexander Frei / Jonathan Cochet bilden die erste Fahrerpaarung im Reiter Engineering Lamborghini Gallardo GT3

Im Premierenjahr der FIA GT3 EM 2006 setzte Reiter Engineering selbst drei Lamborghini Gallardo ein, danach wechselte man ins ADAC GT Masters und überließ seinen Kundenteams S.Berg Racing und Tech9 das Feld. Nach zwei Jahren in Deutschland und dem Fahrertitel 2007 sowie zwei Teamtiteln 2007 / 2008 kehrt Reiter nun mit zwei Gallardo in die Europameisteschaft zurück.

Schon im letzten Jahr hatte Hans Reiter immer mal wieder einen Gallardo in der EM eingesetzt, wenn auch die Beerbung unter Tech9 lief. Mit Alexander Frei und dessen langjährigem Weggefährten Jonathan Cochet steht das erste Duo bereits fest. Das zweite Auto ist zur Zeit noch nicht besetzt. Zur ersten Vorbereitung bestritt Reiter die offiziellen SRO Testtage in Paul Ricard mit Peter Kox, der seit dem Murciélago GT1 Projekt ein fester Bestandteil des Teams ist.

Im Übrigen gehen die GT3 Gallardo ohne Änderungen ins Rennjahr 2009. «Eigentlich hatten wir für das vierte Jahr des Gallardo einen Upgrade Kit entwickelt, da auch die Konkurrenz immer weiter aufrüstet», erzählt Hans Reiter. «Allerdings war die FIA als einstufende Behörde der Meinung, dass unser Auto immer noch schnell genug sei und hat den Kit komplett abgelehnt.»Somit sind die Updates in Sachen Elektronik und Fahrwerk nur für Rennen außerhalb des GT3 Bereichs (bspw. Int. GT Open) zulässig.

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