Citation Cup auch für G2 und G3 Fahrzeuge offen

Von Christian Freyer
FIA GT3
Citation Cup jetzt mit GT2 Fahrzeugen

Citation Cup jetzt mit GT2 Fahrzeugen

Im dritten Jahr der Privatfahrerwertung hofft man wieder auf mehr Beteiligung durch Ausweitung des Kundenkreises

Wie bereits berichtet, siedelte die SRO den 2007 eingeführten Citation Cup nun in der GT2 anstelle der GT1 Klasse an. Nun konkretisierte man die Bedingungen zur Teilnahme. Zugelassen sind Fahrzeuge nach GT2 Reglement, die nicht auf dem technischen Stand von 2009 sind. Dazu sind ebenfalls Modelle der Kategorien G2 (National GT) und G3 (entspricht FIA GT3) erlaubt. Neben den technischen muss noch eine sportliche Bedingung erfüllt werden: Mindestens einer der Fahrer muss in die Kategorie Bronze eingestuft sein, das heißt reiner Amateur oder ein junger Pilot mit wenig oder gar keiner Erfahrung.
 
In Silverstone nutzen vorerst zwei Teams die Möglichkeit Punkte im Citation Cup zu sammeln. Brixia Racing, ein Abkömmling der BMS Scuderia Italia, bringt einen Porsche 997 GT3-RSR, wo sich der Juniorchef Luigi Lucchini betätigen wird. Ihm zur Seite steht Porsche Junior Martin Ragginger. Zumindest bei den offiziellen FIA GT Tests in Le Castellet hielt Lucchini gut mit und fuhr Zeiten im vorderen Mittelfeld der GT2-Topteams.
 
Mit einer GT3 Corvette Z06 treten Jean-Claude Lagnize und Iradj Alexander an, beides Amateurpiloten. Lagniez turnt seit dem Neubeginn des GT Sports Anfang der Neunziger Jahre über die Rennstrecken dieser Welt, Alexander war lange Stammpilot in diversen JMB Ferrari und pilotierte 2007 den Swiss Spirit Lola Audi in der LMS.
 
Bislang gab es zwei Titelträger im Citation Cup. 2007 gewann Ben Aucott (JMB Maserati MC12), 2008 siegten Wolfgang Kaufmann / Alexander Talkanitsa (AT Racing Corvette C5-R).

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