Mick Schumacher: «Eine Ehre, emotional, unglaublich»

Von Andreas Reiners
Formel 1
Der Belgien-GP war für Mick Schumacher ein ganz besonderes Wochenende. Der 18-Jährige absolvierte am Sonntag eine emotionale Fahrt im Boliden seines Vaters.

Als Mick Schumacher ausgangs der Eau Rouge an den Massen von niederländischen Max-Verstappen-Fans vorbeifuhr, gab es Standing Ovations für den Sohn von Formel-1-Legende Michael Schumacher. Eine Szene von vielen, die bewiesen, wie emotional Micks Runde im Benetton Ford B 194-5 seines Vaters war. Schumacher hatte mit diesem Auto vor 25 Jahren in Spa sein erstes Formel-1-Rennen gewonnen.

«Es war großartig, eine Ehre, emotional, es hat viel Spaß gemacht. Es ist unglaublich, in diesem Wagen zu fahren», sagte sein Sohn nach der Runde, die er vor dem Belgien-GP vor den vollen Tribünen an dem Ardennen-Kurs drehte.

«Ich habe noch nie so viele Leute beim Motorsport gesehen», sagte Mick, der nach zwei Jahren in der Formel 4 in dieser Saison sein Rookie-Jahr in der Formel 3 absolviert. «Ich hätte am liebsten das ganze Rennen mit dem Wagen gefahren. Ich werde das nie vergessen. Ich bin dankbar für diese Chance.»

Zu Ehren seines Vaters trug Mick zudem einen besonderen Helm. Auf der rechten Seite hatte der Helm das eigene Design in Neongelb-Grün, auf der linken Seite den schwarz-rot-goldenen Anstrich auf weißem Grund mit blauem Abschluss, den sein Vater bis ins Jahr 2000 genutzt hatte.

«Wir hatten alle die Idee, dass es angebracht wäre, das Design so zu ändern - und ich glaube, es hat sich gelohnt. Es war einfach gut, beide Seiten zu haben. So konnte ich ein Stück Geschichte auf meinem Helm tragen», meinte Mick.

Auch über seinen Vater sprach er kurz: «Ich habe viel von ihm gelernt. Ich schaue gerne darauf zurück, was er alles erreicht hat, aber auch auf seine Tricks und solche Dinge.» Und klar: Natürlich ging es auch um die Formel 1, das erklärte Ziel des 18-Jährigen.

«Interesse war bei mir eigentlich immer da, im Kartsport hat es dann richtig angefangen: Ich wusste, dass ich den Motorsport als Beruf ausüben möchte. Und ich würde sagen, ich bin jetzt auf dem besten Weg dorthin.» Auf die Frage, ob man ihn in Zukunft dann auch in der Formel 1 sehen werde, antwortete er: «Hoffentlich.»

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