Lewis Hamilton: «Das wird ein ganz enges Qualifying»

Von Agnes Carlier
Formel 1
Lewis Hamilton

Lewis Hamilton

Mercedes-Star Lewis Hamilton freut sich über die Updates an seinem Silberpfeil, mit denen er in Spielberg angreifen darf. Er erwartet auf dem Red Bull Ring eines der am härtesten umkämpften Qualifyings des Jahres.

Mit seinem dritten Saisonsieg eroberte Lewis Hamilton in Frankreich die WM-Spitze zurück, nun will der vierfache Champion beim zweiten von drei aufeinanderfolgenden Rennen nachlegen und die Gesamtführung ausbauen. Ein ehrgeiziges Vorhaben, wie der Mercedes-Star selbst weiss. «Ich erwarte, dass wir hier eines der härtesten Qualifyings des Jahres erleben werden, weil es sehr eng ausfallen wird», ist er sich sicher. Der Grund: Auf der kurzen Runde fallen die Leistungsunterschiede nicht ganz so ins Gewicht.

Da ist es gut, dass der 65-fache GP-Sieger mit neuen Updates auf Zeitenjagd gehen darf, die auch überarbeitete Seitenkästen beinhalten. «Der Entwicklungswettbewerb ist immer sehr hart», erklärt der Brite, der auch klarstellt: «Ich finde es richtig, dass unsere Jungs im Werk dabei auf Qualität statt Quantität setzen. Und es ist super, dass ich hier neue Teile habe, ich freue mich schon darauf, diese auf der Piste auszuprobieren. Sie werden uns sicherlich eine Hilfe sein.»

Dass Mercedes alle vier bisherigen WM-Läufe auf dem neuen Red Bull Ring für sich entscheiden konnte, ist für den ehrgeizigen GP-Pilot aus Stevenage hingegen kein Grund zur Zuversicht. «Das ist gut für das Team, aber für mich macht das keinen grossen Unterschied. Ich denke definitiv nicht, dass die Piste hier zu meinen stärksten Pflastern gehört.»

Natürlich waren die Vertragsverhandlungen des Weltmeisters mit der Sternmarke erneut ein Thema, denn Hamilton hat bis heute keine Vertragsverlängerung mit den Silberpfeilen unterschrieben. Wartet er mit der entsprechenden Bestätigung bis zu seinem Heimrennen in Silverstone? «Wahrscheinlich nicht, keine Ahnung, derzeit habe ich andere Dinge im Kopf», lautet seine ausweichende Antwort. Und etwas bissig erklärte er mit Blick auf die jüngsten Schlagzeilen: «Ich kann euch aber versichern, dass ich nie darum gebeten habe, eine Entscheidungsmacht in der Frage zu haben, wer neben mir fährt.»

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