Bernie Ecclestone: Sein Rat an Sebastian Vettel

Von Andreas Reiners
Formel 1
Sebastian Vettel und Bernie Ecclestone

Sebastian Vettel und Bernie Ecclestone

Bernie Ecclestone ist mit Sebastian Vettel gut befreundet. Über Vettels aktuelle Situation sprechen die beiden aber nicht, wie der frühere Formel-1-Chefpromoter bei «Autocar» verrät.

Trotzdem hat der 89-Jährige natürlich eine Meinung zu Vettels Problemen bei Ferrari. In der vergangenen Saison hatte der Deutsche den Status als unumstrittene Nummer eins an Charles Leclerc verloren, lag in der WM-Wertung am Ende hinter dem Monegassen.

«Wir haben es schon öfter gesehen: Plötzlich kommt der Junge aus dem Nichts, von dem niemand etwas gehört hat [Charles Leclerc], tritt auf, und alle haben sich bei Ferrari in ihn verliebt», sagte Ecclestone: «Ich stehe Sebastian nahe, aber wir reden nicht über solche Dinge. Aber ich vermute, er hat ein bisschen das Gefühl, dass er in den Hintergrund gedrängt wurde.»

Vettels Zukunft ist im Moment noch offen, sein Vertrag läuft 2020 aus, verlängert wurde er noch nicht. Was würde Ecclestone tun, wenn er Vettels Manager wäre?

«Nun, er ist in keiner einfachen Position. Sein Vertrag läuft Ende dieses Jahres aus. Wenn er dieses Jahr seine Fähigkeiten unter Beweis stellen kann, sollte er bei Ferrari bleiben. Falls nicht - er war sehr glücklich bei Red Bull, weil sie ihn liebten…»

Es wurde in der vergangenen Saison bereits spekuliert, ob es eine Rückkehr geben könnte, doch das dürfte nicht möglich sein. «Aus ganz simplen monetären Gründen», wie Motorsportberater Dr. Helmut Marko bei Sky erklärte: Max Verstappen hatte seinen Vertrag vorzeitig bis 2023 verlängert. Marko: «Wir können uns keine zwei solchen Topstars leisten.»

Wen hält Ecclestone für den besten Formel-1-Fahrer im Moment? «Man würde automatisch Lewis sagen. Aber gibt es andere Leute, die ihren Job so gut oder besser als er im selben Team machen würden? Wahrscheinlich ja», so Ecclestone: «Max, hundertprozentig. Sicher Sebastian, obwohl er ein bisschen weg ist.»

«Diese Jungs sind so gut wie die Unterstützung, die sie bekommen. Lewis hat die maximale Unterstützung. Es fehlt nichts an dem, was er hinter sich hat», so der Brite weiter.


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