Lewis Hamilton: Kritik an Formel 1 und Alex Albon

Von Andreas Reiners
Formel 1
Mercedes dominiert die Formel 1

Mercedes dominiert die Formel 1

Lewis Hamilton und Mercedes dominieren die Formel 1. Dere Brite wehrt sich gegen die Kritik und schießt vor allem gegen die Regelhüter.

Bereits 47 Punkte Vorsprung hat Lewis Hamilton nach sieben Formel-1-Saisonrennen. Kaum jemand zweifelt daran, dass der Brite unter normalen Umständen seinen siebten WM-Titel holen wird, dafür ist Mercedes weiterhin zu dominant und Hamilton zu gut in Form.

Er betont aber stets, dass er sich mehr Kämpfe wünsche, «aber das liegt nicht an mir», sagte er und wies Kritik der Fans zurück: «Die Fans müssen verstehen, dass dies nicht unsere Schuld ist. Als Fahrer verdienen wir uns die Positionen, die wir erreichen», sagte Hamilton.

Stattdessen richtet er die Kritik an die Regelhüter. «Wir geben jedes Wochenende absolut alles, um so gut wie möglich zu performen. Die Entscheidungsträger, die die Autos entwerfen und die Regeln festlegen, sind diejenigen, die man unter Druck setzen sollte, damit sie bessere Arbeit leisten», so Hamilton.

Nun haben die Regelhüter neue Regeln entworfen, um das Racing besser zu machen. Coronabedingt werden die Neuerungen nicht wie geplant 2021, sondern 2022 eingeführt. Er sei zuversichtlich, dass das Racing dann besser werde, so Hamilton: «Wir haben ein neues Auto und wir werden eine andere Form des Racings sehen, bei der wir den anderen folgen und engere Rennen sehen können.»

Was bei der Formel langweilig auch hinzu kommt: Herausforderer Red Bull Racing kann Mercedes zwar ärgern, allerdings nur mit Max Verstappen. «Red Bull hat ein sehr gutes Auto gebaut. Das spielen sie zwar runter, aber sie haben ein starkes Auto. Außerdem macht Max einen großartigen Job», sagte Hamilton.

«Leider sind nicht beide Fahrer, so wie Valtteri und ich, ganz vorn dabei. Das macht die Sache für sie schwieriger», so Hamilton, der damit auch Verstappens Teamkollegen Alex Albon kritisiert.

158 Punkte hat Red Bull Racing bislang geholt, 48 davon durch Albon. Das Problem laut Hamilton: «Das Team verliert nicht nur wertvolle Punkte für die Konstrukteurs-WM. Man kann nicht mit der Strategie gegen die Gegner spielen, Verstappen fährt immer alleine. Und in der heutigen Formel 1 dreht sich nun mal sehr viel um die Reifen», so Hamilton.


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