Toto Wolff zu Titelkampf: Mache mir keine Illusionen
Im Titelkampf der Formel 1 scheint Red Bull Racing aktuell Vorteile zu genießen. Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff macht sich deshalb «keine Illusionen».
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Toto Wolff redete nicht um den heißen Brei herum. Sportlich läuft es nicht bei Mercedes. "Es ist schon der Wurm drin, wir haben einige Punkte verloren", räumte der Mercedes-Motorsportchef nach dem nächsten Rückschlag in Frankreich ein.
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Der Sieg ging an Max Verstappen, der auch die Führung in der WM-Wertung inne hat. Auch in der Konstrukteurswertung hat Mercedes aktuell das Nachsehen. Nun stehen zwei Rennen in Spielberg an. Und Wolff stapelt schon mal tief. "Ich mache mir keine Illusionen. Mit dem aktuellen Paket, das Red Bull mit der Power und dem guten Chassis hat, sind sie ganz schwierig zu knacken", so der Österreicher.
Im Rennen ist der Mercedes zwar ein wenig stärker als im Qualifying, betonte Wolff. Aber: "Was wir an Vorteil auf den Geraden hatten, haben wir nicht mehr. Und den Berg raufpowern, das ist die einzige Chance, die du hast. Oder auf der folgenden Geraden, da musst du halt auch schneller sein, und das sind wir im Moment nicht", so Wolff. Außerdem werde der Mercedes in den Kurven 3 und 5 "nicht ganz glücklich" sein, kündigte Wolff an.
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Red Bull Racing hat mit dem frischen Honda-Motor einen größeren Sprung gemacht. Doch wie ist das möglich bei eingefrorenen Motoren?
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"Das kann man schon machen, wenn man die Haltbarkeit erhöht, dann kann man vielleicht auch mehr Performance herausholen, auch wenn man nahezu gleiche Hardware hat. Sie haben eindeutig einen großen Sprung gemacht, größer als wir das gemacht haben, man sieht es jetzt auf den Geraden, da gibt es im Moment kein Vorbei", sagte Wolff.
Gefragt wurde Wolff zudem, was ihm wichtiger sei: Der achte Titel in Folge oder die nächsten drei unter dem neuen Reglement? "Mir sind beide gleich wichtig", sagte Wolff. "Man muss bedenken: Das 2022er Reglement wird einige Jahre so bestehen bleiben, die Schritte, die jetzt passieren, sind enorm stärker als mit dem jetzigen Auto. Jeder Rückstand, den du aufreißt, wird nur schwer einholbar sein nächstes Jahr. Man muss aber aufpassen: Wenn man glaubt, man ist oberschlau und hört früh auf und kommt zu dem Ergebnis, dass es nicht gereicht hat, hat man nicht nur eine WM weggeworfen, sondern auch die danach", so Wolff.
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Frankreich-GP, Le Castellet 01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:27:26,842 h 02. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, +2,904 sec 03. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, +8,811 04. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, +14,618 05. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, 1:04,032 min 06. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, 1:15,857 07. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, 1:16,596 08. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, 1:17,695 09. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, 1:19,666 10. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, 1:31,946 11. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, 1:39,337 12. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, +1 Runde 13. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, +1 Runde 14. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, +1 Runde 15. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde 16. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, +1 Runde 17. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde 18. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, +1 Runde 19. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, +1 Runde 20. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, +1 Runde WM-Stand nach 7 von 23 Rennen Fahrer 1. Verstappen 131 Punkte 2. Hamilton 119 3. Pérez 84 4. Norris 76 5. Bottas 59 6. Leclerc 52 7. Sainz 42 8. Gasly 37 9. Ricciardo 34 10. Vettel 30 11. Alonso 17 12. Ocon 12 13. Stroll 10 14. Tsunoda 8 15. Räikkönen 1 16. Giovinazzi 1 17. Russell 0 18. Schumacher 0 19. Mazepin 0 20. Latifi 0 Marken 1. Red Bull Racing 215 2. Mercedes 178 3. McLaren 110 4. Ferrari 94 5. AlphaTauri 45 6. Aston Martin 40 7. Alpine 29 8. Alfa Romeo 2 9. Williams 0 10. Haas 0
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