Massa: «Name Schumacher eine Last für Mick»

Von Andreas Reiners
Felipe Massa

Felipe Massa

Felipe Massa ist mit Mick Schumacher Vater Michael schon lange befreundet. Er will beide nicht miteinander vergleichen, betont aber, dass der Name Schumacher für Mick eine Last sei.

Felipe Massa fuhr 2006, im letzten Jahr der ersten Karriere von Michael Schumacher in der Formel 1, bei Ferrari an der Seite des Rekordchampions. Eine Saison, die den Brasilianer geprägt hat.

Schumacher war eine Art Lehrmeister für Massa, das betont der Brasilianer immer wieder. Die Verbindung hält bis heute, denn Massa gehört zu denjenigen, die Schumacher nach dessen Skiunfall 2013 regelmäßig besuchen.

Inzwischen fährt Michaels Sohn Mick in der Formel 1 , absolviert seine Rookie-Saison. Auch wenn er es könnte - Massa will Vater und Sohn nicht miteinander vergleichen. Es sei schwer und eigentlich könne man das nicht tun, sagte er der Welt. «Die Formel 1 war eine ganz andere damals. Michael war in einem viel besseren Team», so der Brasilianer.

Mick mache einen guten Job, so Massa, «auch wenn er im falschen Auto sitzt. Der Haas ist das schlechteste Auto der Formel 1. Er hat nicht den besten Teamkollegen. Hätte er jemanden, der mehr Erfahrung hätte, würde er sich viel besser messen können. Wir müssen warten, bis er ein besseres Auto und einen besseren Teamkollegen hat.»

Das ist die Hoffnung bei Haas und Schumacher: Dass er 2022 mit dem neuen Reglement ein besseres Auto hat. Gleichzeitig steigt der Erwartungsdruck, sowohl bei Haas, aber auch von außen.

«Generell glaubt Massa: «Der Name Schumacher ist eine Last für Mick. Er hilft ihm Sponsoren zu bekommen und er erhält dadurch viel Unterstützung. Aber die Leute erwarten Dinge, die er niemals erfüllen kann. Der Druck ist extrem groß», so Massa.

Katar-GP, Losail

01. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, 1:24:29,908 h
02. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, +25,743 sec
03. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, +59,457
04. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, +1:02,306 min
05. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, +1:20,570
06. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, +1:21,274
07. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, +1:21,911
08. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, +1:23,126
09. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, +1 Runde
10. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, +1 Runde
11. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, +1 Runde
12. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, +1 Runde
13. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, +1 Runde
14. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde
15. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde
16. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, + 1 Runde
17. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, +2 Runden
18. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, +2 Runden
Out
Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, Reifenschaden
Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, Aufgabe

WM-Stand nach 20 von 22 Rennen

Fahrer
1. Verstappen 351.5 Punkte
2. Hamilton 343.5 Punkte
3. Bottas 203
4. Pérez 190
5. Norris 153
6. Leclerc 152
7. Sainz 145.5
8. Ricciardo 105
9. Gasly 92
10. Alonso 77
11. Ocon 60
12. Vettel 43
13. Stroll 34
14. Tsunoda 20
15. Russell 16
16. Räikkönen 10
17. Latifi 7
18. Giovinazzi 1
19. Schumacher 0
20. Kubica 0
21. Mazepin 0


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