Aston Martin-Star Fernando Alonso hat beim Grossen Preis von Belgien den fünften Platz erreicht, liegt aber in der Fahrer-WM nur noch knapp vor Lewis Hamilton: «Wir müssen schneller werden.»
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Im Sprint von Belgien hatten wir einen seltenen Fehler des zweifachen Formel-1-Champions Fernando Alonso erlebt – der Spanier rutschte ausgerechnet an seinem 42. Geburtstag von der Strecke und ging leer aus.
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Im Grand Prix dann wieder die gewohnt starke Vorstellung des 32-fachen GP-Siegers, allerdings wurde auch in den Ardennen klar: Die Zeiten sind vorbei, als die Grünen zweite Kraft waren hinter Red Bull Racing. In Belgien hatte Aston Martin Wetterglück: McLaren hatte voll darauf spekuliert, dass es auch im Grand Prix regnen würde, die Autos waren auf viel Abtrieb getrimmt. Aber es blieb beim Traditions-GP meist trocken, damit verlor Lando Norris viel Zeit. Der junge Oscar Piastri schied wegen Beschädigungen an seinem Wagen aus, nach einer Kollision mit Carlos Sainz im Ferrari.
Alonso hat im zwölften WM-Lauf des Jahres seine neunte Top-Fünf-Platzierung eingefahren (Stallgefährte Lance Stroll wurde Neunter) und sagt: "Beide Autos in den Top-Ten zu haben, das ist eine feine Sache. Wir waren konkurrenzfähiger als auf dem Hungaroring und in Silverstone. Aber es war ein hartes Stück Arbeit." "Es war nicht einfach, an diesem Wochenende einen Rhythmus zu finden. Im einzigen freien Training war die Bahn nass, wir hatten keine Ahnung, was das Verhalten der Reifen im Dauerlauf angeht." "Nach dem Start hatte ich Glück. Ich konnte vor Eau Rouge im Getümmel einige Ränge gutmachen, weil ich die rechte Seite wählte. Zunächst war ich unsicher, welchen Rhythmus wir anschlagen können, aber es lief eigentlich ganz anständig. Unterm Strich bin ich zufrieden – wird sind vor einem Mercedes und vor McLaren ins Ziel gekommen." "Abgesehen von McLaren hatten alle ihre Autos für trockene Bedingungen abgestimmt. In Sachen Rennstrategie und Reifenwahl gibt es nichts auszusetzen, das lief alles prima." Nach den eher schwachen Leistungen in Silverstone und auf dem Hungaroring (Fernando in England Siebter, in Ungarn nur Neunter) meint Alonso: "Natürlich haben wir uns nach diesen Darbietungen Gedanken darüber gemacht, wie wir ein wenig besser auftreten können. Wir sprechen hier von Feinheiten bei der Abstimmung. Das hat sich hier in Belgien bezahlt gemacht, das Fahrgefühl war besser und wir waren schneller." "Natürlich müssen wir schneller werden. Ich hatte im Frühsommer gesagt, wir müssen so stark bleiben, dass wir in jedem Rennen ein Wörtchen mitreden können um einen Podestplatz, aber das ist nicht passiert. Also müssen wir uns verbessern." Im Konstrukteurspokal liegt Aston Martin auf Rang 3 hinter Red Bull Racing und Mercedes, aber nur noch fünf Punkte vor Ferrari.
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01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:22:30,450 min 02. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, +22,305 sec 03. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +32,359 04. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, +49,671 05. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +56,184 06. George Russell (GB), Mercedes, +1:03,101 min 07. Lando Norris (GB), McLaren, +1:13,719 08. Esteban Ocon (F), Alpine, +1:14,719 09. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +1:19,340 10. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri, +1:20,221 11. Pierre Gasly (F), Alpine, +1:23,084 12. Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo, +1:25,191 13. Guanyu Zhou (RCH), Alfa Romeo, +1:35,441 14. Alex Albon (T), Williams, +1:36,184 15. Kevin Magnussen (DK), Haas, +1:41,754 16. Daniel Ricciardo (AUS), AlphaTauri, +1:43,071 17. Logan Sargeant (USA), Williams, +1:44,476 18. Nico Hülkenberg (D), Haas, +1:50,450 Out Carlos Sainz (E), Ferrari, Kollisionsschäden Oscar Piastri (AUS), McLaren, Kollisionsschäden
WM-Stand (nach 12 von 22 Grand Prix, inklusive 3 von 6 Sprints) Fahrer 01. Verstappen 314 Punkte 02. Pérez 189 03. Alonso 149 04. Hamilton 148 05. Leclerc 99 06. Russell 99 07. Sainz 92 08. Norris 69 09. Stroll 47 10. Ocon 35 11. Piastri 34 12. Gasly 22 13. Albon 11 14. Hülkenberg 9 15. Bottas 5 16. Zhou 4 17. Tsunoda 3 18. Magnussen 2 19. Sargeant 0 20. De Vries 0 21. Ricciardo 0 Konstrukteurspokal 01. Red Bull Racing 503 Punkte 02. Mercedes 247 03. Aston Martin 196 04. Ferrari 191 05. McLaren 103 06. Alpine 57 07. Williams 11 08. Haas 11 09. Alfa Romeo 9 10. AlphaTauri 3
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