Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Der deutsche Motorsport befindet sich in einer komplizierten Situation. Nico Hülkenberg fährt zwar auch 2024 in der Formel 1, doch der Emmericher ist mit seinen 36 Jahren kein Talent mehr. Dahinter kommt nicht viel. Mick Schumacher verbleibt weiterhin an der Seitenlinie, neben seinem WEC-Engagement für Alpine ist er Ersatzmann bei Mercedes. Doch ein Stammcockpit in der Formel 1 ist erst einmal weit weg.
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Schumacher sieht die Gründe auch im Unterbau. "Der deutsche Motorsport, speziell in puncto Formel-Sport, hat sich schon vor einigen Jahren selbst abgemeldet. Mit dem Verkauf der Formel 3 im Rahmen der DTM war natürlich ein riesiges Tor auf einmal geschlossen und Deutschland in die Unwichtigkeit verschwunden", sagte Schumacher. Die Formel-3-Euroserie diente vielen späteren Topstars wie Sebastian Vettel, Timo Glock oder Nico Rosberg als Sprungbrett. Inzwischen trägt die FIA eine eigene Formel 3 aus.
"Wir haben keine ordentlichen Kartbahnen mehr. Alle, die im Automobil- und Formel-Sport was werden wollen, müssen daher nach Italien. Das heißt, die zwei Fahrer, die jetzt noch kommen, sind gut. Aber es werden auf weite Sicht leider erstmal die Letzten sein", so Schumacher.
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Schumacher meint Oliver Goethe und Tim Tramnitz, die inzwischen Red-Bull-Junioren sind und von der Marke gefördert werden. Sie gehen in der Formel 3 an den Start und streben in die Motorsport-Königsklasse. Tramnitz wurde 2023 in der Formula Regional Gesamtdritter. Goethe landete in der Formel 3 auf Platz acht.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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"Den zwei jungen Piloten muss man Zeit geben. Mit Tim Tramnitz kenne ich einen davon sehr gut. Er ist bei mir im Kart-Team und später in der Formel 4 gefahren. Tim ist jemand, der sicherlich Potential hat. Er braucht immer eine Weile, aber er war immer beachtlich und schnell und hat auch Rennen gewonnen. Oliver Goethe hat im letzten Jahr stark angefangen, aber auch ein paar Rückschläge gehabt", so Schumacher.
Neben den beiden wird auch Sophia Flörsch gefördert, sie gehört zum Alpine-Nachwuchsprogramm. Trotzdem fällt Schumachers Urteil vernichtend aus. "Und ja gut, Sophia Flörsch, das kann man ja nicht wirklich mehr ernst nehmen. Ich muss sagen, sie ist sicherlich die beste Frau, die wir derzeit im deutschen Motorsport haben. Da bin ich mir ziemlich sicher. Aber natürlich reicht das einfach nicht für den professionellen Formel-Sport", stellte Schumacher klar. Abu Dhabi-GP, Yas Marina Circuit
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01. Max Verstappen (NL), Red Bull, 1:27:02,624 h 02. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +17,993 sec 03. George Russell (GB), Mercedes, +20,328 04. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, +21,453 05. Lando Norris (GB), McLaren, +24,284 06. Oscar Piastri (AUS), McLaren, +31,487 07. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +39,512 08. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri, +43,088 09. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, +44,424 10. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, + 55,632 11. Daniel Ricciardo (AUS), AlphaTauri, +56,229 12. Esteban Ocon (F), Alpine, +1:06,373 min 13. Pierre Gasly (F), Alpine, +1:10,360 14. Alex Albon (T), Williams, +1:13,184 15. Nico Hülkenberg (D), Haas, +1:23,696 16. Logan Sargeant (USA), Williams, +1:27,791 17. Guanyu Zhou (RCH), Alfa Romeo, +1:29,422 18. Carlos Sainz (E), Ferrari, +1 Runde 19. Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo, +1 Runde 20. Kevin Magnussen (DK), Haas, +1 Runde WM-Schlussstand (22 WM-Läufe, 6 Sprints) Fahrer 01. Verstappen 575 Punkte 02. Pérez 285 03. Hamilton 234 04. Alonso 206 05. Leclerc 206 06. Norris 205 07. Sainz 200 08. Russell 175 09. Piastri 97 10. Stroll 74 11. Gasly 62 12. Ocon 58 13. Albon 27 14. Tsunoda 17 15. Bottas 10 16. Hülkenberg 9 17. Ricciardo 6 18. Zhou 6 19. Magnussen 3 20. Lawson 2 21. Sargeant 1 22. De Vries 0 Konstrukteurspokal 01. Red Bull Racing 860 Punkte 02. Mercedes 409 03. Ferrari 406 04. McLaren 302 05. Aston Martin 280 06. Alpine 120 07. Williams 28 08. AlphaTauri 25 09. Alfa Romeo 16 10. Haas 12
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