Speedway: Trauer um Andrey Kudryashov

Für neue Autos: Bodenwellen in China abgetragen

Von Silja Rulle
Letzte Zieleinfahrt bislang in China: Lewis Hamilton beim Grand Prix 2019

Letzte Zieleinfahrt bislang in China: Lewis Hamilton beim Grand Prix 2019

Wie sieht der Asphalt in China inzwischen aus? Laut einem Bericht wurde nicht neu asphaltiert, sondern lediglich die Bodenwellen abgetragen. Ferrari-Teamchef Fred Vasseur merkt an: Es wird schwierig – aber für alle Teams

Was erwartet die Formel-1-Teams wirklich an der Strecke in Shanghai? Vier Kalenderjahre Pause – fünf Jahre nach dem letzten Rennen kehrt die Königsklasse des Motorsports nach Jiading nahe der chinesischen Millionen-Metropole Shanghai zurück. In welchem Zustand die Strecke die Teams erwartet, ist Gegenstand von Spekulation im Fahrerlager.

Laut Motorsport-Magazin.com gibt es keine komplette Neuasphaltierung der Strecke. Stattdessen habe man einige Bodenwellen abgetragen. Unter der Leitung von Streckenarchitekt Hermann Tilke sei demnach der Asphalt an einigen Stellen abgetragen und dabei sichergestellt worden, dass der Belag dort nicht zu rau ist.

Grund für die Vorsichtsmaßnahme: Schon beim letzten Besuch der Formel 1 2019 hatte die Strecke starke Bodenwellen – mit den neuen Groundeffect-Autos ab 2022 dürften diese endgültig zum Problem geworden sein. Eine neue Asphaltierung ist vor dem 2025-er, aber erst nach dem 2024-er Grand Prix geplant.
Klar ist also: Es liegt kein komplett neuer (und möglicherweise spiegelglatter) Asphalt, wie von einigen befürchtet war.

Dennoch sind auch ohne neuen Asphalt die Bedingungen insgesamt weitestgehend unbekannt: Als die Formel 1 zuletzt in Shanghai fuhr, war nicht nur das Aerodynamik-Konzept der Autos ein anderes, auch die Reifen waren andere (13 statt 18 Zoll). Dazu gibt es am Sprint-Wochenende nur 60 Minuten Trainingszeit.

Ferrari-Teamchef Fred Vasseur hatte nach dem Suzuka-Rennen gesagt: «Es wird denke ich schwierig werden, aber das wird es für alle sein, weil wir in derselben Situation sind.»

Der Franzose nennt neben der Rauheit des Asphalts als großes Fragezeichen auch das Wetter: Dieses Jahr werden kältere Bedingungen, potenziell sogar Regen, erwartet.

Japan-GP, Suzuka Circuit

01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:54:23,566 h
02. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, +12,535 sec
03. Carlos Sainz (E), Ferrari, +20,866
04. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +26,522
05. Lando Norris (GB), McLaren, +29,700
06. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +44,272
07. George Russell (GB), Mercedes, +45,951
08. Oscar Piastri (AUS), McLaren, +47,525
09. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, +48,626
10. Yuki Tsunoda (J), Racing Bulls, +1 Runde
11. Nico Hülkenberg (D), Haas, +1 Runde
12. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +1 Runde
13. Kevin Magnussen (DK), Haas, +1 Runde
14. Valtteri Bottas (FIN), Sauber, +1 Runde
15. Esteban Ocon (F), Alpine, +1 Runde
16. Pierre Gasly (F), Alpine, +1 Runde
17. Logan Sargeant (USA), Williams, +1 Runde

Out
Guanyu Zhou (RCH), Sauber, Elektrik
Alex Albon (T), Williams, Crash
Daniel Ricciardo (AUS), Racing Bulls, Crash

WM-Stand (nach 4 von 24 Grands Prix)

Fahrer
01. Verstappen 77 Punkte
02. Pérez 64
03. Leclerc 59
04. Sainz 55
05. Norris 37
06. Piastri 32
07. Russell 24
08. Alonso 24
09. Hamilton 10
10. Stroll 7
11. Tsunoda 7
12. Oliver Bearman (GB) 6
13. Hülkenberg 3
14. Magnussen 1
15. Albon 0
16. Zhou 0
17. Ricciardo 0
18. Ocon 0
19. Gasly 0
20. Bottas 0
21. Sargeant 0

Konstrukteurspokal
01. Red Bull Racing 141 Punkte
02. Ferrari 120
03. McLaren 69
04. Mercedes 34
05. Aston Martin 33
06. Racing Bulls 7
07. Haas 4
08. Williams 0
09. Sauber 0
10. Alpine 0

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