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Nico Hülkenberg (Haas/11.): Falsche Rennstrategie?

Von Mathias Brunner
Nico Hülkenberg

Nico Hülkenberg

​Zum dritten Mal in den vergangenen vier Rennen ist Nico Hülkenberg auf dem undankbaren elften Platz gelandet. Der heutige Haas- und künftige Sauber/Audi-Fahrer stellt die Haas-Rennstrategie in Frage.

Nico Hülkenberg setzt seine Serie starker Rennen mit Haas auch im Autodromo Enzo e Dino Ferrari fort, er ist beim Grand Prix der Emilia-Romagna Elfter geworden. Der undankbarste aller Plätze, denn Punkte gibt es nur für die ersten Zehn.

Zehnter in Jeddah, Neunter in Melbourne, Elfter in Suzuka, Zehnter in Shanghai, Elfter in Miami (aber Siebter im Sprint), nun Elfter auch in Imola – Nico fährt in toller Form.

Der 36-jährige Emmericher nistete sich nach starkem Start auf dem achten Platz ein, wurde aber beim Wechsel von mittelharten auf harte Reifen von Tsunoda unterschnitten. Gegen den Red Bull Racing-Rennwagen von Sergio Pérez war nichts zu machen, und auch nicht gegen den Aston Martin von Lance Stroll.

Hülkenberg, Le Mans-Sieger von 2015, erzählt: «Pérez war auf einer anderen Strategie als wir, da war wenig auszurichten. Unterm Strich hatten wir im Rennen einfach zu wenig Speed, um uns in den Top-Ten zu halten. Schwer zu sagen, was eine andere Strategie bewirkt hätte. Aber das müssen wir uns mit Sicherheit nochmals anschauen.»

«So aber hatten wir auf den harten Walzen einen sehr langen zweiten Rennteil, und ich fand es schwierig, Harmonie und Rhythmus zu finden.»

«Gut ist, dass wir nun mit Fug und Recht behaupten dürfen, dass wir uns im Mittelfeld behaupten können, und wenn alles klappt, dann holen wir Punkte. Das hätte ich vor einem Jahr nicht sagen können.»

«Aber wenn du dann mal Punkte geholt hast, dann willst du das natürlich bei jedem weiteren Rennen auch. Das stachelt mich an, auch in Monaco alles zu geben.»

«Nach dem guten Start war der weitere Rennverlauf eher unspektakulär. Die Fahrzeugbalance war nie optimal, und dann tust du dich eben schwer, den Rhythmus zu finden. Auf eine schnelle Runde kannst du das kaschieren, über eine Renndistanz nicht.»

Emilia Romagna-GP, Autodromo Enzo e Dino Ferrari

01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:25:25,252 h
02. Lando Norris (GB), McLaren, +0,725 sec
03. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +7,916
04. Oscar Piastri (AUS), McLaren, +14,132
05. Carlos Sainz (E), Ferrari, +22,325
06. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, +35,104
07. George Russell (GB), Mercedes, +47,154
08. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, +54,776
09. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +1:19,556 min
10. Yuki Tsunoda (J), Racing Bulls, +1 Runde
11. Nico Hülkenberg (D), Haas, +1
12. Kevin Magnussen (DK), Haas, +
13. Daniel Ricciardo (AUS), Racing Bulls, +1
14. Esteban Ocon (F), Alpine, +1
15. Guanyu Zhou (RCH), Sauber, +1
16. Pierre Gasly (F), Alpine, +1
17. Logan Sargeant (USA), Williams, +1
18. Valtteri Bottas (FIN), Sauber, +1
19. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +1
Out
Alex Albon (T), Williams, Aufgabe

WM-Stand (nach 7 von 24 Grands Prix und 2 von 6 Sprints)

Fahrer
01. Verstappen 161 Punkte
02. Leclerc 113
03. Pérez 107
04. Norris 101
05. Sainz 93
06. Piastri 53
07. Russell 44
08. Hamilton 35
09. Alonso 33
10. Tsunoda 15
11. Stroll 9
12. Oliver Bearman (GB) 6
13. Hülkenberg 6
14. Ricciardo 5
15. Ocon 1
16. Magnussen 1
17. Albon 0
18. Zhou 0
19. Gasly 0
20. Bottas 0
21. Sargeant 0

Konstrukteurspokal
01. Red Bull Racing 268 Punkte
02. Ferrari 206
03. McLaren 154
04. Mercedes 79
05. Aston Martin 42
06. Racing Bulls 20
07. Haas 7
08. Alpine 1
09. Williams 0
10. Sauber 0

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