Liam Lawson (14.) vor Yuki Tsunoda ohne Schadenfreude
Am 28. März hat SPEEDWEEK.com nach dem Platztausch der zwei Rennfahrer getitelt: Lawson (Racing Bulls) vor Tsunoda (Red Bull Racing)? Genau das ist nun im Abschlusstraining zum Japan-GP passiert.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Nach nur zwei GP-Wochenenden, in Australien und China, hat Liam Lawson sein Cockpit bei Red Bull Racing räumen müssen; er wurde vor dem Japan-GP durch Yuki Tsunoda ersetzt und kehrte zurück zu den Racing Bulls. Liam gab freimütig zu: "Ich hätte gerne mehr Zeit erhalten, um meine Qualitäten zu beweisen."
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Nun hat der 23-jährige Neuseeländer im Abschlusstraining zum Traditionsrennen von Suzuka eine schnellere Runde erzielt als Tsunoda im grösseren Red Bull-Team: P14 in der Quali für Lawson mit einer Zeit von 1:27,906, P15 für Tsunoda mit exakt 1:28,000 min. Beide werden in der Startaufstellung vorrücken, weil der vor ihnen liegende Williams-Fahrer Carlos Sainz nach der Quali eine Strafe erhalten hat (drei Ränge zurück, wegen Blockierens von Lewis Hamilton). Von Schadenfreude ist bei Lawson aber null zu spüren, keine hämische Bemerkung, kein Nadelstich. Er konzentriert sich lieber ganz auf seine Leistung, wenn er zugibt: "Das war ein schwieriger Tag, besonders nachdem wir gestern ein gutes Tempo und eine gute Balance im Fahrzeug hatten. Irgendwann, ich glaube, es hat mit mit dem Wechsel der Windrichtung zu tun, hatten wir auf einmal mehr zu kämpfen." "Das ist jammerschade, denn das Potenzial des Autos ist an diesem Wochenende sehr gut. Ich fühlte mich wirklich wohl im Auto, aber aus welchem Grund auch immer ging mir am Ende von Q2 dieses gute Gefühl verloren." "Man ist immer auf der Suche nach der perfekten Balance, denn die Strecke entwickelt sich, es kommt mehr Gummi auf die Bahn, jeder Fahrer wird schneller, also bist du ständig am Nachbessern der Abstimmung, um den Wagen im bestmöglichen Arbeitsfenster zu bleiben." "Ich habe das Gefühl, dass wir heute im Laufe der Einsätze Feinabstimmungen vorgenommen haben, die uns nicht mehr weiter gebracht haben, während das den Gegnern gelungen ist." "Es sieht so aus, als ob es im Rennen nass sein kann, was für alle eine Herausforderung wäre, uns aber auch Möglichkeiten eröffnet. Der neue Belag wird ganz anders zu fahren sein bei Regen. Mal sehen, was passiert, ich bin mir sicher, dass wir ein ereignisreiches Rennen erleben."
01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:26,983 min 02. Lando Norris (GB), McLaren, 1:26,995 03. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:27,027 04. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:27,299 05. George Russell (GB), Mercedes, 1:27,318 06. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:27,555 07. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:27,569 08. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:27,610 09. Alex Albon (T), Williams, 1:27,615 10. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:27,867 11. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:27,822 12. Carlos Sainz (E), Williams, 1:27,836* 13. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:27,897 14. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:27,906 15. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:28,000 16. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:28,570 17. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:28,622 18. Esteban Ocon (F), Haas, 1:28,696 19. Jack Doohan (AUS), Alpine, 1:28,877 20. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:29,271 * Wird in der Startaufstellung um 3 Positionen strafversetzt, weil er Lewis Hamilton im Weg war
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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