Nico Hülkenberg glänzte im Wetter-Chaos von Silverstone und wurde mit dem ersten GP-Podestplatz seiner Formel-1-Karriere belohnt. Der Deutsche erzählte hinterher, wie schwierig die Fahrt auf Platz 3 war.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Den diesjährigen Grossbritannien-GP werden die Sauber-Teammitglieder und ganz besonders Nico Hülkenberg nicht so schnell vergessen. Denn der Deutsche zeigte im Wetter-Chaos von Silverstone eine bärenstarke Leistung und fuhr von der letzten Startreihe aufs Podest! Zum ersten Mal in seiner Formel-1-Karriere durfte er auf dem Treppchen Champagner verspritzen. Damit stellte er sogar Lokalmatador Lando Norris in den Schatten, der seinen ersten Formel-1-Heimsieg feierte.
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Die Fans wählten Hülkenberg mit überwältigender Mehrheit zum Fahrer des Tages. Der Emmericher bekam 49 Prozent aller Stimmen bei der Online-Wahl der Formel-1-Anhänger. Und das zu Recht. Schliesslich musste er sich bis zu seinem 239. GP-Einsatz gedulden, bis er als Drittschnellster einen Top-3-Platz in einem GP feiern durfte. "Es gibt hier viel zu verdauen, das war ein sehr intensives Rennen", erklärte der 37-Jährige, der durch das starke Ergebnis in der WM-Tabelle vom zehnten Zwischenrang auf die neunte Position vorrücken durfte. Auch sein Sauber-Team durfte sich zum ersten Mal seit dem dritten Platz von Kamui Kobayashi beim Japan-GP 2012 unter dem Treppchen versammeln, um einen aus ihren eigenen Reihen zu feiern. In der WM-Tabelle sprang der Schweizer Rennstall, der nächstes Jahr als Audi-Werksteam in der WM antreten wird, von Platz 9 auf den sechsten Zwischenrang.
"Es ist wirklich schwierig, bei diesen wechselhaften Bedingungen im Cockpit zu sitzen und Gas zu geben. Es fühlt sich immer so an, als wärst du mit einem Fuss in der Wand. Am Ende war es ein Kampf mit Lewis Hamilton, der viel Boden gutmachen konnte. Es reichte aber zum Glück für uns nicht, um am Ende noch vorbeizukommen", berichtete Hülkenberg sichtlich erfreut – und auch erleichtert, wie er bestätigte. "Es ist fast unwirklich, dass ich dieses Ergebnis nach dem Tiefschlag vom Qualifying erzielen konnte. Es wird wohl einige Tage dauern, bis ich das verdaut habe. Das Gute ist, dass uns nun zwei Wochen bleiben, um das zu geniessen und richtig zu feiern, bevor es weitergeht."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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01. Lando Norris (GB), McLaren, 1:37:15,735 h 02. Oscar Piastri (AUS), McLaren, +6,812 sec 03. Nico Hülkenberg (D), Sauber, +34,742 04. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, +39,812 05. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +56,781 06. Pierre Gasly (F), Alpine, +59,857 07. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +1:00,603 min 08. Alex Albon (T), Williams, +1:04,135 09. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +1:05,858 10. George Russell (GB), Mercedes, +1:10,674 11. Oliver Bearman (GB), Haas, +1:12,095 12. Carlos Sainz (E), Williams, +1:16,592 13. Esteban Ocon (F), Haas, +1:17,301 14. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +1:24,477 15. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, +1 Runde Out Kimi Antonelli (I), Mercedes, Unfallschäden Isack Hadjar (F), Racing Bulls, Kollision mit Antonelli Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, Dreher Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, Kollision mit Ocon Franco Colapinto (RA), Alpine, Motorproblem
WM-Stand (nach 12 von 24 Grands Prix und 2 von 6 Sprints) Fahrer 01. Piastri 234 Punkte 02. Norris 226 03. Verstappen 165 04. Russell 147 05. Leclerc 119 06. Hamilton 103 07. Antonelli 63 08. Albon 46 09. Hülkenberg 37 10. Ocon 23 11. Hadjar 21 12. Stroll 20 13. Gasly 19 14. Alonso 16 15. Sainz 13 16. Lawson 12 17. Tsunoda 10 18. Bearman 6 19. Bortoleto 4 20. Colapinto 0 21. Doohan 0
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Konstrukteurspokal 01. McLaren 460 Punkte 02. Ferrari 222 03. Mercedes 210 04. Red Bull Racing 172 05. Williams 59 06. Sauber 41 07. Racing Bulls 36 08. Aston Martin 36 09. Haas 29 10. Alpine 19
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