Stella warnt: Verstappen ist im Titelkampf gefährlich
Der WM-Rückstand von Titelverteidiger Max Verstappen auf das McLaren-Duo ist gross. Teamchef Andrea Stella ist dennoch überzeugt: Den Red Bull Racing-Star darf man im Titelkampf nicht abschreiben.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Formel-1-Champion Max Verstappen liegt in der WM-Wertung trotz seines Monza-Triumphs immer noch weit hinter dem McLaren-Duo zurück. Denn die beiden Teamkollegen aus der Papaya-Truppe gesellten sich in Italien zum Titelverteidiger aufs Podest. Der Rückstand auf WM-Leader Oscar Piastri beträgt stolze 94 WM-Zähler, auch Norris verfügt mit 63 Punkten über ein gut gefülltes Polster auf den Red Bull Racing-Piloten.
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Dennoch ist sich Andrea Stella sicher: Der Niederländer bleibt eine Gefahr im Titelkampf. Auf die Frage, ob er Verstappen trotz des Rückstands als Titelkandidat und deshalb als Gefahr ansieht, erklärte der Teamchef im Fahrerlager von Baku: "Ja, und zwar in Grossbuchstaben. Man darf nicht vergessen, dass es sich um Max Verstappen handelt, den Weltmeister der letzten vier Jahre." "Und wie gesagt, es stehen noch Rennen auf dem WM-Programm, in denen wir bei der Konkurrenzfähigkeit wahrscheinlich nicht den Vorteil geniessen, den wir auf anderen Pisten hatten. Ausserdem werden sich Lando und Oscar gegenseitig wohl auch ein paar Punkte wegnehmen, weil sie ja beide im Titelkampf sind. Wir wollen sie dennoch frei gegeneinander kämpfen lassen, denn wir denken, beide haben die Chance auf die WM-Krone verdient", fuhr der Italiener fort.
Dass Red Bull Racing zuletzt glänzen konnte, sei nicht alleine auf die Streckencharakteristik zurückzuführen, mahnte der Ingenieur. "Das war keine Ausnahme in Monza, weil es eine Strecke mit wenig Abtrieb war. Sie hatten einen neuen Unterboden dabei, und sie stimmen ihr Auto wohl auch etwas anders ab. Es würde mich nicht wundern, wenn die Erfolgssträhne weitergeht, denn sie haben in Monza die Pole geholt, dann den GP-Sieg und nun hier wieder die Pole. Sie sind ein sehr ernstzunehmender Gegner im Kampf um die Fahrer-WM-Krone."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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1. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:41,117 min 2. Carlos Sainz (E), Williams, 1:41,595 3. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:41,707 4. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:41,717 5. George Russell (GB), Mercedes, 1:42,070 6. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:42,143 7. Lando Norris (GB), McLaren, 1:42,239 8. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:42,372 9. Oscar Piastri (AUS), McLaren, ohne Zeit im Q3 10. Charles Leclerc (MC), Ferrari, ohne Zeit im Q3 11. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:41,857 12. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:42,183 13. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:42,277 14. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:43,061 15. Oliver Bearman (GB), Haas, ohne Zeit im Q2 16. Franco Colapinto (RA), Alpine, 1:42,779 17. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:42,916 18. Pierre Gasly (F), Alpine, 1.43,139 19. Alex Albon (T), Williams, 1:43,778 20. Esteban Ocon (F), Haas, 1:43,004* * = Disqualifiziert, illegaler Heckflügel
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