Rückkehr nach Österreich: Surer und Danner begeistert

Von Mathias Brunner
Formel 1
Nicht nur Österreicher freuen sich auf die Rückkehr des Formel-1-WM-Laufs in die Steiermark: Auch Marc Surer aus der Schweiz und Christian Danner aus Deutschland.

Die Nachricht von der Rückkehr des Österreich-GP lässt das Herz von echten Racern höher schlagen. Einer davon ist der frühere Rennfahrer und heutige Sky-TV-Experte Marc Surer: «Ich habe davon aus dem Internet erfahren und bin begeistert! Ich habe immer bedauert, dass wir auf dieser tollen Strecke seit 2003 nicht mehr gefahren sind – schliesslich hatte ich auch meinen kleinen Beitrag geleistet, dass wir dort immer tolle Rennen erlebt haben.»

Surer war damals beratend für Pisten-Architekt Hermann Tilke tätig, als es darum ging, den Österreichring für die moderne Formel 1 fit zu machen. Surer weiter: «Wir haben die ganz schnellen Passen hinten heraus abgeschnitten, so etwas die Mutkurve Bosch. Wir waren in der Zeit nach dem schwarzen Frühling 1994, wir wollten keine ultraschnellen Kurven. Wir liessen den Kurs dann früher nach rechts abbiegen, dadurch erhielten die Fans auch mehr zu sehen. Sonst aber konnten wir den prachtvollen Charakter der Bahn bewahren. Auf dem heutigen Red Bull Ring ist jede Kurve anders, die einen hängen nach aussen, andere sind sanft überhöht und mit unterschiedlichen Radien versehen. Das erhöht die Fehlerquote und erlaubte Verfolgern Angriffe.»

Fazit von Marc Surer: «Das ist auch ein starkes Signal, dass wir eben nicht immer weniger und weniger Rennen in Europa haben.»

Danner: «Dann sage ich Halleluja!»

Der Münchner Christian Danner, Formel-1-Experte in Diensten von RTL, freut sich ebenfalls: «Ein Rennen mehr in Europa zu haben, ist richtig und wichtig. Gut, der Autoverband muss den WM-Kalender 2014 erst noch genehmigen, aber ich habe mich bei der Nachricht schon sehr gefreut – wenn ich die Wahl habe, nach Südkorea zu müssen oder nach Österreich zu dürfen, dann ruf ich Halleluja und muss mir das nicht erst lange überlegen! Es gibt neben Südkorea im Kalender auch noch den Wackelkandidaten Indien, und ob bei den neuen geplanten Strecken in New Jersey und Sotschi alles glatt läuft, wird sich dann zeigen.»

«Ich hatte im April die Gelegenheit, im Rahmen der DTM die Piste mit dem VW Scirocco in der Legenden-Wertung zu fahren. Da hat sich mein guter Eindruck von damals wieder aufgefrischt – eine Piste, wo alles stimmt, mit guten Überholmöglichkeiten und mit toller Übersicht für die Fans. Ich freue mich sehr über die Rückkehr nach Österreich.»

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