Williams: Alles rosa-rot

Von Peter Hesseler
Sam Michael ist auch mit dunklen Gläsern im Bilde

Sam Michael ist auch mit dunklen Gläsern im Bilde

Williams-Technikchef Sam Michael glaubt, dass sein Team der Spitze näher rückt. Team-Teilhaber Patrick Head lobt besonders Numer-1-Pilot Nico Rosberg.

Williams-Technikchef Sam Michael erklärt nach Platz 5 für Nico Rosberg in der Türkei die Lage seines Teams und die Anforderungen der Strecke von Silverstone, am 21. Juni Schauplatz des achten Saison-GP 2009.

Der Australier sagt: «Wir sind momentan Sechster der Konstrukteurs-Wertung, aber ich glaube nicht, dass wir das sechstschnellste Auto haben. Wir sind schneller, wie die Qualifikationen unserer Fahrer und die Plätze beweisen, die sie zeitweise in den Rennen innehatten. Wenn man sich die Zeiten aus den Qualifikationen anschaut, waren wir in Australien vier Zehntel von der Spitze, in Malaysia, China und Shanghai sechs, in Spanien drei und in Monte Carlo war es nahezu null, in der Türkei vier.»

Sam Michael schlussfolgert: «Wir kommen der Spitze näher.» Kein Zweifel: Der Mann denkt sehr positiv.

In den Rennen kann Williams tatsächlich von seiner hohen Standfestigkeit profitieren: «Wir hatten nur ein Problem an Kazuki’s Auto in Shanghai, wo ein Plattfuss letztlich das Differenzial zerstörte. Wir hatten darüber hinaus ein Problem an Kazuki’s Auto in Bahrain.»

Michael glaubt, dass das Fehlen des Energierückgewinnungssystems am Toyota keine grossen Auswirkungen hatte. Nur der Kurs von Monaco habe Autos mit KERS besonders begünstigt. Aber das Team sei intensiv dabei, sein eigenes System fertig zu stellen. Williams wolle das System, das als einziges auf einem Schwungrad basiert, so schell als möglich zum Einsatz bringen.

Der Australier nahm auch zu den fahrerischen Leistungen Rosbergs und Nakajimas Stellung. Demnach hat Nico Rosberg mit nunmehr 60 Grand Prix genügend Erfahrung, auf die er sich stüzten könne.

Williams-Technik-Guru Patrick Head bemerkt sogar, dass Rosberg von Rennen zu Rennen mehr aus dem Wagen heraushole.

Aber Nakajimas geringe Rückstände auf Rosberg in der Qualifikation wirkten sich in den Startplätzen und damit in der Rennleistung gravierend aus, weil das Feld 2009 so eng zusammengerückt sei.

Die politische Hängepartie zwischen der FIA und der FOTA, aus der Williams wegen seiner vorbehaltlosen Einschreibung in die WM 2010 vorübergehend suspendiert wurde, sei hausintern kein Thema. «Wir konzentrieren uns vorrangig darauf, Rennautos zu bauen», sagt Michael.

Hinsichtlich der Strecke von Silverstone ist Michael optimistisch: «Die schnellen Kurven im ersten Streckenabschnitt liegen unserem FW31. Das Auto ist ein grosser Fortschritt zum Vorgängermodel.»

Ausserdem werde man für das anstehende Wochenende einige Verbesserungen am Auto vornehmen.

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