Monisha Kaltenborn: «Kein Gezerre um Nico Hülkenberg»
Sauber-Teamchefin Monisha Kaltenborn spricht über den Rückzug von Nico Hülkenberg als Lotus-Ersatzmann für Kimi Räikkönen und die finanzielle Situation des Teams.
Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
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Auch wenn die Formkurve von Sauber auf der Strecke wieder nach oben zeigt – finanziell kämpft der Privatrennstall immer noch ums Überleben. Das zeigen nicht zuletzt die neusten Berichte im Schweizer Blätterwald, in denen von offenen Forderungen über 547.162.79 Franken die Rede ist. 53.848.70 Franken davon schuldete das Team aus Hinwil den Elektrizitätswerken des Kantons Zürich. Doch diese Rechnung ist mittlerweile beglichen, wie Sauber-Teamchefin im Fahrerlager von Austin beteuert: "Die Rechnung musste am Donnerstag beglichen werden und das wurde sie auch."
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Ein weiteres Thema, das die Sauber-Teamchefin nicht gerne anschneidet, ist der Rückzug ihres Schützlings Nico Hülkenberg als Lotus-Ersatzmann für Kimi Räikkönen. Nach dem Besuch im Lotus-Werk in Enstone zwecks Sitzprobe machte der Emmericher nach anfänglicher Zusage einen Rückzug. Doch Kaltenborn will nichts von einem Gezerre wissen: " Ein Hin- und Her-Gezerre gab es von unserer Seite nicht, wir haben die Situation mit den Fahrern geklärt und dazu gibt es auch nichts weiter zu sagen. Was das nächste Jahr betrifft, stehen uns verschiedene Optionen offen, und Nico Hülkenberg ist eine davon."
Die 42-jährige Juristin konzentriert sich lieber auf den Rennplatz-Alltag, der durch den Nebel und die technischen Probleme des Rettungshubschraubers am Freitag gehörig durcheinandergewirbelt wurde. Kaltenborn nimmt’s gelassen: "Ja, da war ein Fehler in Kommunikation, es war interessant, mal etwas anderes. Unser Testprogramm mussten wir umstellen, wir mussten natürlich Prioritäten setzen, aber es hat alles gut geklappt."
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