Toto Wolff: «Zwei sehr unglückliche Piloten»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff: «Möglicherweise verlieren wir den Motor, das wäre sehr schlimm»

Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff: «Möglicherweise verlieren wir den Motor, das wäre sehr schlimm»

Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff musste am Trainingsfreitag zum Grossbritannien-GP gleich zwei Motorendefekte verdauen: Die Opfer waren sein Schützling Lewis Hamilton und Gattin Susie Wolff im Williams.

So hatte sich Toto Wolff den Trainingsfreitag auf dem Silverstone Circuit nicht vorgestellt. Am Morgen litt der Mercedes-Motorsportdirektor mit seiner Gattin Susie Wolff mit, die nach nur vier Runden den Williams abstellen musste, weil der Öldruck im Triebwerk plötzlich weg war. Die Schottin war sehr enttäuscht – schliesslich hatte sie mit ihren Runden für den ersten weiblichen Auftritt bei einem GP-Wochenende seit 22 Jahren gesorgt.

Am Nachmittag wurde dann Mercedes-Pilot Lewis Hamilton vom gleichen Problem heimgesucht. «Auf jeden Fall habe ich hier zwei sehr unglückliche Piloten, einen im Team und eine Zuhause, wobei die Fahrerin zuhause schwieriger zu beruhigen sein wird», scherzte Toto Wolff hinterher. Dann fügte er sichtlich ernster an: «Möglicherweise verlieren wir den Motor. Das wäre sehr schlimm, wir müssen nun aber erst einmal herausfinden, was los ist. Bei beiden Motoren war der Öldruck weg, ich weiss noch nicht, was das Problem verursacht hat.»

Dass die Konkurrenz langsam auf die Silberpfeile aufholt, war Toto Wolff von Anfang an klar: «Wir haben ein Problem aus Montreal mitgenommen, wo wir ein bisschen zurückschrauben mussten. Das hatten wir in Österreich auch. Aber es ist auch klar, dass wir keinen Vorsprung von einer Sekunde über die ganze Saison hinweg haben können, natürlich schliessen die anderen auf. Es wird knapper.»

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