Kamui Kobayashi und Marcus Ericsson bald arbeitslos?

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1

Der neue Formel-1-Teamchef Christijan Albers erklärt, dass die Leistung von Kamui Kobayashi und Marcus Ericsson stimmen muss, wenn die beiden Rennfahrer bis zum Saisonende im Caterham sitzen wollen.

Mit dem Verkauf von Caterham hat sich beim Rennstall aus Leafield vieles geändert: Nachdem AirAsia-Chef Tony Fernandes seinen Rennstall an ein Konsortium aus der Schweiz und dem mittleren Osten verkauft hatte, mussten mehr als 40 Mitarbeiter das Team verlassen. Der ehemalige GP-Pilot Christijan Albers übernahm daraufhin den Posten als Teamchef, der frühere Spyker- und HRT-Teamchef Colin Kolles wurde als Berater mit an Bord geholt.

Zu den Entlassungen, die einen Rechtsstreit mit sich zogen, wollte such Albers im Gespräch mit den Kollegen von GPUpdate.net nicht äussern: «Das will ich nicht kommentieren, denn es ist eine heikle Angelegenheit.» Viel lieber spricht der 35-Jährige aus Eindhoven über die neue Teamstruktur: «Wir haben das Team neu aufgestellt, und das stimmt mich zuversichtlich. John Ilea ist der technische Direktor, Keith Barclay der neue Chefdesigner und Miodrag Kotur der Teammanager, der sich gemeinsam mit mir um die Leitung des Rennteams kümmert.»

Albers ist überzeugt: «Ich bin mir sicher, dass dieses Team sehr erfolgreich sein kann, und das ist meiner Ansicht nach auch das Wichtigste.» Auf die Frage, ob auch die beiden Caterham-Piloten Kamui Kobayashi und Marcus Ericsson um ihre Jobs zittern müssen, betont der 46-fache GP-Pilot: «Das ist ganz einfach: Solange die Leistung der Fahrer stimmt, werden sie auch in ihren Cockpits sitzen.» Eine Jobgarantie bis Ende Jahr gibt es also nicht.

Dass Ersatzfahrer Robin Frijns als Niederländer gute Karten für ein Cockpit-Erbe hat, räumt Landsmann Albers unumwunden ein: «Natürlich würde ich gerne einen Niederländer im Auto sehen. Sagen wir einfach einmal: Robin kann sich noch in vielerlei Hinsicht verbessern. Darauf sollte er sich nun stärker konzentrieren. Ich habe ihn noch nicht so oft fahren sehen, um mehr über ihn zu sagen. Wir werden sehen, was die Zukunft bringt.»

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