Grand-Am: Bernhard: «Freue mich auf Grand-Am!»

Von Oliver Runschke
Grand-Am
Timo Bernhard fährt 2009 Grand-AM statt ALMS

Timo Bernhard fährt 2009 Grand-AM statt ALMS

Nach acht Jahren in der ALMS bestreitet Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard im nächsten Jahr erstmals Grand-Am-Saison.

In der ALMS gehört Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard, der dienstälteste Werksfahrer im Porsche-Kader, mittlerweile zum Inventar. Seit 2001 bestritt er insgesamt 76 ALMS-Rennen und gehört damit nach Sascha Maaßen (81 Einsätze) zu den erfahrendsten deutschsprachigen ALMS-Piloten. Im kommenden Jahr tritt der amtierende ALMS-LMP2-Champion erstmals eine komplette Saison in der Grand-Am an, nachdem Roger Penske seine gelben Porsche RS Spyder aus der ALMS abzogen hat und mit einem Porsche-Riley in die Grand-Am-Serie wechselt.

 

«Ich freue mich auf die Grand-Am, nach so vielen Jahren in der ALMS ist das eine ganz neue Herausforderung für mich,» erzählt Bernhard, der sich auch 2009 das Cockpit mit Dauer-Teamkollege Romain Dumas teilt. Bislang trat Bernhard erst insgesamt sechs Mal in der Grand-Am an, konnte aber 2003 schon auf einem Porsche 996 GT3-RS von «The Racer´s Group» die 24h Daytona gewinnen, das Kronjuwel der Grand-Am.

 

«Die Daytona-Prototypen sind etwas komplett anderes als der Porsche RS Spyder, den ich in den letzten drei Jahren in der ALMS gefahren habe. Das Konzept ist komplett unterschiedlich. Der RS Spyder hat sehr viel Abtrieb, der Daytona Prototypen hingegen kaum. Dafür hat der Porsche-Riley sehr viel Power und ist ganz anders zu fahren als ein Le Mans Prototyp.»

 

Bernhards Erfahrung mit Daytona Prototypen ist bislang recht überschaubar, im «DP» startete der «Saarpfälzer» bislang erst zwei Mal. Zuletzt 2006, ebenfalls in einem Porsche-Riley. «Der neue Porsche-Riley unterscheidet gar nicht mal so extrem von dem Exemplar das ich vor drei Jahren gefahren bin,» erinnert sich Bernhard. «Natürlich merkt man das unser Auto brandneu ist und mit unserer ALMS-Crew von Penske von einem extrem guten Team betreut wird. Der größte Unterschied machen allerdings die Reifen, vor drei Jahren haben wir Reifen von Hoosier gefahren, nun benutzen wir Einheitsreifen von Pirelli.»

 

Um sich damit anzufreunden hat Bernhard nun noch einmal drei Tage Zeit. Gleich nach Neujahr, vom 03.01. – 05.02 steht in Daytona der letzte offizielle Test für die 47. Ausgabe des Langstreckenklassiker am 24.01 & 25.01.2009 an.

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