24 h Daytona: Jörg Bergmeister auf Pole

Von Guido Quirmbach
Grand-Am
Startet am Samstag von vorn: Der Riley-Porsche von Flying Lizard

Startet am Samstag von vorn: Der Riley-Porsche von Flying Lizard

Überraschung in Florida: Jörg Bergmeister sichert Flying Lizard bei deren DP-Debüt den besten Startplatz. Porsche auch in der GT-Klasse vorn.

Dass der Riley-Porsche von Flying Lizard am Rennwochenende stärker aussieht als bei den Tests, war zu erwarten. Doch die Pole Position für Jörg Bergmeister hatte kaum einer auf der Rechnung. «Ich auch nicht, ich habe auf ein Top5-Resultat gehofft. Ich wollte schon reinkommen, aber das Team hat über Funk gesagt, ich hätte nur 9/100 Rückstand. Dann hab ich es nochmals probiert und das war dann die Runde.»

Bergmeisters Nachbar in der ersten Reihe ist der SunTrust-Dallara von Max Angelelli vor dem besten Ganassi-Auto, dass von Scott Pruett im Qualifying gefahren wurde. Ryan Dalziel im Starworks-Ford konnte die Zeit von den Tests nicht wiederholen, steht aber in der zweiten Reihe vor Scott Dixon im zweiten Ganassi-Auto.

Die Zeit von 1:40.099 min bedeuten neuen Daytona-Prototypen-Rekord für den Speedway, der im Herbst neu asphaltiert wurde. Für die Fahrer keine Überraschung. Bergmeister: «Mit dem neuen Belag kann man bei Turn 1 wesentlich später bremsen.» Angelelli: «Das Banking geht nun überall problemlos voll, was im letzten Jahr noch nicht der Fall war, da ging es nur mit grossen Anstrengungen und auf einer speziellen Linie.»

Zwei Porsche von TRG starten in der GT-Klasse von ganz vorn. Andy Lally war im 2011 Grand-Am-Porsche drei Zehntel schneller als Dominik Farnbacher, der dessen Elfer noch ein «altes» Modell ist. «Die Runde war ganz gut, ich musste alleine klar kommen und fand leider keinen Windschatten, der mir geholfen hätte. Die Zeit ist wesentlich schneller als ich erwartet habe.» Auf Rang drei landete der Camaro von Jordan Taylor, dahinter vier weitere Porsche. Etwas enttäuschend das Resultat von Brumos bei deren GT-Rückkehr, Andrew Davis qualifizierte deren 911 nur auf Position 10. Lange Gesichter auch bei Vorjahres-Sieger Mazda: Der beste der Kreissägen lag nur auf Rang 14 bei den GT.
 
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