Flagge zeigen für Pontiac

Von Oliver Runschke
Grand-Am
Sportsmann: Rojas gratuliert Fogarty

Sportsmann: Rojas gratuliert Fogarty

Memo Rojas und Scott Pruett waren die schnellsten in Laguna Seca, doch der Sieg ging an Alex Gurney und Jon Fogarty.

In Topform zeigt sich in dieser Saison Memo Rojas. Nachdem der Ganassi-Pilot in den vergangenen Jahren immer etwas im Schatten seines Teamkollegen Scott Pruett stand, blüht der Mexikaner in diesem Jahr förmlich auf. Nach seiner zweiten Pole-Position in diesem Jahr sicherte sich Rojas beim Grand Am-Rennen in Laguna Seca auch die meisten Führungsrunden.

Das es schliesslich nicht zum ersten Saisonsieg gereiht hat, lag an Gainsco-Pilot Jon Fogarty. Der überrumpelte kurz vor dem Rennende den in Führung liegenden Scott Pruett im Verkehr. Pruett konnte dem Gainsco-Riley-Pontiac auf den letzten Runden nichts mehr entgegensetzen und musste sich mit Platz zwei zufrieden geben. Pontiac-Fans konnten sich nach dem für das kommende Jahr angekündigte Ende der Traditionsmarke nochmals über einen Grand-Am-Sieg freuen.

«Scott wurde auf dem langen Beraufstück zur Corkscrew hin aufgehalten und hat dadurch unheimlich viel Schwung verloren. Dadurch konnte ich kurz der Corkscrew an Ihm vorbeiziehen. Es war ein sehr enges Manöver. Ich war schon mit zwei Rädern in Sand, aber schliesslich hat es doch gereicht,» erklärte Jon Fogarty sein Überholmanöver an Pruett. Durch den zweiten Saisonsieg sind Fogarty/Gurney nun neue Tabellenführer.

Brian Frisselle und Max Angelelli wurden dritte im SunTrust-Dallara-Ford vor Burt Frisselle/Mark Wilkens im AIM-Riley-Ford.

Timo Bernhard und Romain Dumas fuhren im Penske-Riley-Porsche auf den sechsten Platz. Dumas fuhr den Start und konnte nach einem frühen Boxenstop bis auf Position zwei nach vorne fahren. Nach dem Fahrerwechsel wurde Timo Bernhard jedoch mit einer Stop&Go-Strafe aufgrund eines Frühstarts nach einer Safety-Car-Phase belegt.

«Beim Re-Start habe ich beschleunigt wie die anderen auch, als mein Vordermann plötzlich bremste», ärgerte sich Timo Bernhard. «Ich hatte Angst, dass ich getroffen werde, wenn ich ebenfalls bremse und zog deshalb nach links. Dafür wurde ich bestraft, die anderen nicht. Nachher machte ich zwar noch zwei Positionen gut, wurde dann aber auch noch von einem Konkurrenten geblockt.»

In der GT-Klasse führte auf dem «Mazda Raceway Laguna Seca» kein Weg an dem Speedsource Mazda RX-8 von Nick Ham und Sylvain Tremblay vorbei. Die beiden Mazda-Piloten gaben die Führung nur einmal kurz an den Pontiac von Edwards/Collins ab und sicherten sich schliesslich den ersten Saisonsieg. Dirk Werner wurde gemeinsam mit Leh Keen im Farnbacher Loles-Porsche 997 GT3 Cup Grand Am dritter.

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