Jannick de Jong: «Ich kann nicht allein entscheiden»

Von Rudi Hagen
Jannick de Jong (52) im Zweikampf mit dem Briten Andrew Appleton (4)

Jannick de Jong (52) im Zweikampf mit dem Briten Andrew Appleton (4)

Jannick de Jong ist immer noch ehrgeizig, aber nicht überehrgeizig. Beruf und Familie nehmen immer mehr Raum im Leben des Niederländers ein. Er möchte wieder in den Langbahn-GP zurück, aber nicht um jeden Preis.

Jannick de Jong war beim Vatertagsrennen in Lüdinghausen drauf und dran, seinen Vorjahreserfolg zu wiederholen. Der mittlerweile 35-jährige Niederländer aus Gorredijk hatte vor dem alles entscheidenden Tagesfinale nur einen Punkt Rückstand auf seinen Landsmann Dave Meijerink und den Briten Andrew Appleton.

Bis dahin hatte der Langbahn-Weltmeister von 2015 mit guten Starts und sauberem Strich unter anderem zwei Laufsiege auf seinem Konto. Im Finale aber wurden die Karten neu gemischt, denn es zählte nur die Platzierung in diesem Lauf für die Endabrechnung.

Hier lief es schlecht für den nach einer vierjährigen Zwangspause erst im Vorjahr wieder auf die Bahn zurückgekehrten Friesländer. Nach einem schwachen Start bog de Jong in die erste Kurve ein, rutschte aus und wurde wegen des folgenden Rennabbruchs disqualifiziert. Damit wurde er am Ende nur Siebter.

«Ja, das ist eben Rennsport, mal läuft es gut, mal schlechter», resümierte de Jong im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. Bei der EM-Qualifikation in Bielefeld wird er versuchen, sich für das Finale in Werlte zu qualifizieren und auch im Langbahn-GP wäre er zukünftig gerne wieder am Start. Aber nicht um jeden Preis.

«Ich kann nicht allein entscheiden, was ich tue, denn ich habe nicht nur eine neue beruflich höherwertige Aufgabe übernommen, auch meine Familie spricht da noch ein Wörtchen mit», sagte Jannick de Jong jetzt.

Familie heißt vor allem seine Frau Femke. «Wir bekommen weiteren Nachwuchs», verriet er am Rande des Westfalenrings, «ob unser Sohn Joren eine Schwester oder ein Brüderchen bekommt, darf ich aber noch nicht verraten.»

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