Titel in der GT4 vorzeitig vergeben

Von Christian Freyer
GT4 European Cup
Allen Grund zur Freude nach Fahrer- und Teamtitel - Rhesus Racing

Allen Grund zur Freude nach Fahrer- und Teamtitel - Rhesus Racing

Paul Meijer sicherte sich mit einem Sieg und einem zweiten Rang in Portimao den Titel im GT4 European Cup 2010. Der Kampf um die Meisterschaft in der Supersport Klasse ist noch offen.

Nachdem der GT4 European Cup bei der letzten Veranstaltung zusammen mit der Dutch GT4 ein ansehnliches Feld bildete, trat in Portimao lediglich eine Rumpfmannschaft an. Paul Meijer im Rhesus Racing Aston Martin dominierte das freie Training und holte sich auch für beide Läufe des Wochenendes die Pole Position. «Ein wichtiger Schritt um hier schon die Meisterschaft zu entscheiden. Wenn Du vorne weg fährst, hältst Du dich eben aus allem Ärger raus», orakelte der Niederländer bereits nach dem Qualifying. Seine ärgsten Titelkonkurrenten Matt Nicoll-Jones (Ginetta G50 / 2x Startrang 4) und Michael Mallock (Aston Martin V8 N24 / Startränge 5 und 2) sahen nur die Rücklichter von Meijer.

Den neunten Lauf entschied Meijer dann durch einen Start-Ziel Sieg für sich. Anders als in manchem Rennen zuvor konnte er sich jedoch nicht entscheidend absetzen. Nicoll-Jones hatte einen guten Start erwischt und war auf Rang 2 vorgefahren, hatte aber Jordan Tresson (Nissan 370Z) im Nacken, der ausnahmsweise mal nicht von Getriebe- oder Antriebsproblemen ausgebremst wurde. Der Sieger der GT Academy 2010 verteidigte Rang 3 über die 40 Minuten Distanz und holte den ersten Podiumsplatz in seinem ersten Rennjahr. Keine Rolle mehr in der zweiten Rennhälfte spielten Michael Mallock (Getriebeschaden) und Lucas Ordonez im RJN Nissan 350Z, den eine Stopp-and-Go Strafe nach zu kurzem Boxenstopp zurückgeworfen hatte.

In der Supersport Kategorie ging es zwischen Lotus und KTM hoch her, am Ende sollte weniger als eine Sekunde zwischen den Rängen 1 – 3 liegen. Gianni Guidici gewann im Lotus 2-Eleven vor Markenkollege Marco Fumagalli und X-Bow Gespann Ladas / Veltman.

Den Start zum zweiten Rennen verschlief Meijer zunächst und musste Mallock ziehen lassen. Doch der Niederländer holte sich Rang 1 zurück und hielt diesen zunächst auch in der zweiten Rennhälfte. Hinter den beiden Aston Martin flog Nicoll-Jones um den Kurs, gefolgt vom Nissan Gespann Ordonez und Tresson. Ein kleiner Fahrfehler fünf Runden vor Schluss kostete Meijer dann den Sieg. Mallock schlüpfte vorbei und überquerte mit nur zwei Zehntel Sekunden Vorsprung die Ziellinie als Erster. Nicoll-Jones hielt Rang 3 und kämpft nun mit Mallock noch um den Vizetitel in der Serie.

«Es waren schwere Rennen, die anderen waren ganz schön dicht dran. Gestern hatte ich ein wenig Probleme mit überhitzen Reifen, am Sonntag habe ich den Start verpennt. Aber ich habe den Titel geholt und das ist wunderbar!», strahlte der 25-jährige Paul Meijer, der als erster Aston Martin Pilot den Titel im seit 2007 ausgefahrenen GT4 European Cup holte. Seine Rhesus Racing Mannschaft konnte sich zudem über den Sieg in der Teamwertung freuen.

Athanasios Ladas und Kevin Veltman entschieden die SuperSport Klasse im KTM X-Bow für sich, gefolgt von Giudici und Fumagalli (beide Lotus). Beim Finale in Magny Cours vom 15.-17. Oktober entscheidet sich dieser Titel zwischen Ladas und Guidici.

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