Nächster Stop im FIA GT4 Cup: Zolder

Von Christian Freyer
GT4 European Cup
Heisse Phase im FIA GT4 Cup.

Heisse Phase im FIA GT4 Cup.

Im FIA GT4 Cup geht es am nächsten Wochenende in Zolder in die heisse Phase. Mindestens sechs Teams haben noch Chancen den Titel in den letzten vier Rennen zu holen.

Allen voran steht Tabellenführer Joe Osborne im Ginetta G50. Der Brite begann die Saison im eigenen Team, siegte zweimal und wechselte in Spa dann zu GCR. In Zolder tritt Osborne nun in der Werksmannschaft LNT zusammen mit Nigel Moore an. «Ich habe einen neuen Sponsor, der es mir ermöglichen wollte, im bestmöglichen Team um die Meisterschaft zu fahren», so Osborne zur Neuorientierung. Moore und Osborne kennen sich bereits aus der britischen GT Szene. Bei 44 Punkten hat Joe Osborne derzeit acht Zähler Vorsprung auf Alex Buncombe und Luca Ordonez. Die Nissan Crew konnte bislang noch nicht siegen und hat bereits zwei Nuller auf dem Konto. «Vor allem der Reifenschaden in Spa hat uns sehr enttäuscht», erklärt Buncombe. «Ich hoffe, Zolder liegt unserem Auto.»

Ebenfalls zweimal ohne Punkte blieb Pierre-Brice Mena. Nach diversen Auftritten in der GT3 Europameisterschaft wechselte Mena 2009 in das Team von André Grammatico, der Espace Bienvenue. Im letzten Jahr noch mit dem BMW Z4 M Coupé unterwegs, erwarben die Franzosen im Winter den neuen M3 e92. Ersten Eingewöhnungsschwierigkeiten hemmten noch in Silverstone, doch auf dem Adria Raceway kam der Erfolg. Ein Sieg und insgesamt vier Podiumsplätze beförderten Mena auf Rang 3 in der Tabelle, nur einen Punkte hinter Buncombe / Ordonez. Zum erweiterten Favoritenkreis gehören zudem noch Michael Mallock (Aston Martin), Kevin Veltman (BMW M3) sowie Henry Fletcher / Hunter Abbott (Ginetta G50).

In der SuperSport führt aktuell der beständigste Fahrer. Augustin Eder punktete in allen Läufen mit seinem KTM X-Bow, was zu insgesamt 62 Zählern führte. Zwei Siege in Silverstone und Adria stehen zudem auf dem Konto des Österreichers. Erfolgreicher was die Anzahl der ersten Plätze angeht ist dagegen Denis Donkervoort. Viermal stand der Niederländer ganz oben auf dem Treppchen, blieb aber auch dreimal punktlos. Insgesamt 14 Punkte liegt der Donkervoort D8 GT Pilot vor Zolder zurück. Der Titelkampf wird sich um diese zwei Piloten drehen, da Nico Pronk (Donkervoort) noch zu unbeständig ist und Athanasias Ladas (KTM) erst zur Saisonhalbzeit einstieg.

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