IDM News: WM-Helfer, Bonovo-Cup, 2021-Planung

Von Esther Babel
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Noch zwei Mal dürfen die Piloten der IDM-Soloklassen ran, bevor die Saison auch schon wieder vorbei ist. Auch zwischen den Rennen am Lausitzring und dem Hockenheimring passiert so einiges.

Manche der IDM-Teilnehmer sind mit ihrem Kopf schon der Zeit voraus und verplanen die Wochen nach dem IDM-Finale. Übernächstes Wochenende ist die Saison 2020 mit den Rennen auf dem Hockenheimring schon wieder vorbei. Lediglich die Sidecars haben Anfang Oktober noch eine Veranstaltung obendrauf gepackt. Auch Superbiker dürfen in Oschersleben nochmal mitfahren. Die Titelentscheidungen sind noch alle offen.

Bonovo-Besuch von Wilbers

Für das Team Wilbers BMW ist die IDM Superbike Saison bereits vorbei. Florian Alt, der am Lausitzring zwei Mal Dritter geworden war, wird statt des IDM-Finales auf dem Hockenheimring den Endurance-Lauf in Estoril bestreiten. «Ein sehr interessantes Event ist der Bonovo Cup am 3. und 4. Oktober in Oschersleben», erklärt nun das Team. «Hier richtet der Hauptsponsor von Jonas Folger und das MGM Yamaha Team am Ende der diesjährigen Saison den sogenannten Bonovo-Cup mit einem hochkarätigen Gespann- und Superbikefeld aus. Bei diesem Cup werden wir mit Florian Alt und Marco Fetz an den Start gehen. Marco bekommt unsere BMW K46 zur Verfügung gestellt und das Team Hertrampf wird während dieses Events nun auch unsere Wilbers Fahrwerksprodukte einsetzen.»

Bike Promotion hat Termine für 2021

Der Trainingsveranstalter aus Gera plant schon fleißig für das nächste Jahr. Corona-Pandemie hin oder her kann man sich für Testfahrten einbuchen. «Die ersten Termine für die Saison 2021 stehen und sind ab jetzt auf unserer Website buchbar», erklären die Macher bei Bike-Promotion. «Viele interessante Termine sind dabei. Unter anderem werden wir nach drei Jahren Pause im März wieder in Calafat direkt am Mittelmeer fahren. Weiterhin stehen tolle Kombievents wie zum Beispiel Cartagena/Valencia 11.02-18.02.2021 oder Portimão/Estoril 26.03-31.03.2021 auf dem Plan. Die MotoGP Strecken Aragon, Jerez und Valencia dürfen in unserem Kalender natürlich nicht fehlen. Auf der Strecke in Valencia werden wir 2021 gleich vier Mal fahren. Unsere Traditionsstrecken Almeria, Andalucia und Cartagena sind, wie jedes Jahr, auch ausreichend vertreten.»

Kawasaki-Chef sieht schwarz

Carsten Haufe ist sonst vom Schreibtisch aus für die Belange von Kawasaki in der IDM zuständig. Dort wird unter anderem das Team Kawasaki Weber Motos von der Deutschland-Zentrale unterstützt. Auf dem Lausitzring fuhr der Chef jetzt selbst und meldete sich für den inzwischen markenoffenen Twin-Cup an. Im Rennen fabrizierte Haufe allerdings laut Strecken-Marshalls einen Frühstart. Dafür gibt es in der IDM eine Durchfahrtsstrafe, die mit 60 km/h innerhalb von drei Runden zu absolvieren ist. Tut man dies nicht, wird man mit der der schwarzen Flagge aus dem Rennen genommen. Davor ist auch ein Kawasaki-Chef nicht gefeit.

Holzhauer-Honda tut sich schwer

Wo bleibt Honda? Alessandro Polita (Honda Racing Promotion) parkt die neue Fireblade in der Startaufstellung auf dem 12. Platz. Julian Puffe ist auf dem 15. Rang. Durchschlagende Erfolgserlebnisse lassen auf sich warten. Puffe war als IDM Superbike-Vizemeister mit großen Ambitionen ins Team gekommen. Er sagt: «Wir kriegen das Motorrad nicht um die Ecke. Es gibt so viele kleine Sachen, aber wir wissen nicht, wo wir ansetzen sollen.» Holzhauer bestätigt: «Beide Fahrer beklagen die gleichen Dinge. Sie können die Power des Motorrads bisher nicht umsetzen. Alex kann das ein bisschen durch seine Erfahrung wettmachen, aber Julian ist noch zu frisch dabei. Wir müssen uns durchschaukeln. Kam, sah und siegte – das gibt es nicht mehr. Dafür sind Fahrer und Technik inzwischen zu gut. Aber nächstes Jahr sieht das bei uns auch wieder anders aus.» Plant Holzhauer personelle Veränderungen? «Im Frühjahr werde ich ganz spontan meine Entscheidung treffen. Aber ich habe keinen Grund, Julian nicht weiter als Fahrer zu behalten. Ich weiß, dass er schnell fahren kann.» (Quelle: idm.de)

Pech für Tom Kohnen

Der junge Mann aus Grüfflingen-Hohenbusch, der 2020 seine zweite Saison in der Kategorie Superstock 600 bestreitet, musste nach einem Unfall beim ersten Rennen am Samstag das Wochenende vorzeitig beenden. Der Lizenzfahrer des AMC St.Vith erlebte bereits in der Qualifikation einen Rückschlag: «Ich wurde in der zweiten Runde abgeschossen.» Er fuhr aber wieder an die Boxen zurück und erreichte mit der reparierten Maschine noch die viertbeste Zeit in seiner Klasse. Das Rennen nahm der Ostbelgier später eigenen Angaben zufolge noch etwas angeschlagen auf. Doch schon eingangs der zweiten Runde war Schluss: «Ich konnte mich an den Zweitplatzierten anhängen. Allerdings wurde ich leider erneut angefahren.» Tom Kohnen wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht, aber er hatte Glück im Unglück: «Die Knochen sind noch ganz.» An die Teilnahme am Sonntagrennen war jedoch nicht zu denken: «Jetzt einmal auskurieren, bevor es weiter gehen kann.» Nach dieser Nullrunde büßt der 27-Jährige die Führung in der Punktetabelle der IDM-Superstock 600 ein. (Quelle: (hs)GrenzEcho.net)

Illustre Gäste

IDM-Supersport-600-Titelverteidiger Max Enderlein war beim IDM-Einsatz auf dem Lausitzring leicht unterbesetzt. Daher schaute sich der Sachse im Freundeskreis um und wurde auch fündig. Er engagierte den ehemaligen IDM Superbike- und aktuellen Endurance-Piloten Toni Finsterbusch. Es war einiges geboten in der Enderlein Box, Motorschaden inklusive.

In der Box des Österreichers Philipp Steinmayr hatte sich WM-Besuch angesagt. Steinmayr ist dieses Jahr neu in der IDM Superbike und kennt sich auf den meisten Strecken noch nicht wirklich gut aus. Unterstützung gab es aktuell vom ehemaligen IDM-Supersport-Meister Thomas Gradinger, der seinem Landsmann die Feinheiten des Lausitzrings näherbrachte.

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