Noch viel zu tun im Team HRP bei der IDM Superbike

Von Esther Babel
IDM Superbike

Sicherlich würden Alessandro Polita und Julian Puffe lieber weiter vorne bei der IDM Superbike rumkurven. Doch mit der neuen Honda Fireblade gibt es noch einiges zu tun, bis alle rundum zufrieden sind.

Bei der Startaufstellung der IDM Superbike am Lausitzring musste IDM-Moderator Thommi Deitenbach ein paar Schritter weiterlaufen, um eine kurzes Interview mit Teamchef Jens Holzhauer, in dessen Team Alex Polita und Julian Puffe am Kabel der neuen Honda Fireblade ziehen, zu führen. «Hier im Team muss jeder ran, auch ich», erklärt Holzhauer. «Wir haben ein neues Projekt und da wird jede Hand gebraucht.»

Nach den drei IDM-Wochenenden rangieren die beiden Honda-Piloten auf den Plätze 7 und 15. «Uns fehlen immens viele Testkilometer», beschreibt Holzhauer die Lage. «Jedes Training und jedes Rennen ist für uns ein Test, Neuland. Wir probieren auch viel. Mal geht es einen Schritt nach vorne und mal geht es eben auch zwei nach hinten. Im ersten Rennen waren wir bis zur Mitte ganz gut dabei. Dann ist der Reifen eingegangen. Da müssen wir schauen, dass wir da die Performance noch erhöhen. Das ist eben so bei einem neuen Projekt. Wir sind zufrieden und happy. Wir haben eine tolle Stimmung im Team. Ich denke, das ist ausbaufähig.»

«Eine sehr lange und komplizierte Woche», fasst Polita die Racing-Tage zusammen. «Montag und Dienstag am Sachsenring. Nachdem wir ein Motorrad in Rennen 2 pulverisiert hatten, sind wir am Lausitzring angekommen, mit dem Gedanken, gut zu sein, ab der ersten Session, aber so war es nicht. Wir haben ununterbrochen bis zum zweiten Rennen gearbeitet, wo ich um die Top-4 gekämpft habe, als mir ein Problem mit der Bremsanlage den Speed nahm. Platz 8 und 7. Wir werden es wieder versuchen, es werden bessere Zeiten kommen. Nächster Halt, Hockenheim.»

Julian Puffe, IDM-Superbike-Vizemeister des Vorjahres, konnte bisher nur sparsame 15 Punkte sammeln. Auch am Lausitzring erwischte es den Schleizer. «Bei Julian hatten wir leider einen kleinen Defekt am Schaltautomat», erklärte Holzhauer nach dem ersten Rennen. «Sowas passiert leider. Die Bikes haben viele Testkilometer weg und dann hat sich ein Pfennigteil verabschiedet, mit solch einer Wirkung. Schade für ihn, das tut uns echt leid.»

Nach einer kurzen Erholungspause haben die beiden Honda-Fahrer beim Hockenheimfinale nochmals die Chance, ihre Arbeit an dem neuen Projekt in zählbare Punkte umzuwandeln.

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