Das Training von Veranstalter Bike Promotion fand großen Anklang. Aus der IDM waren allerdings nur wenige Piloten angereist. In der IDM Superbike macht Ilya Mikhalchik seine Ambitionen deutlich.
Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
Weiterlesen
Werbung
Auch wenn aus dem geplanten IDM-Aufmarsch in Spanien in Zeiten von Corona nicht wirklich was wurde und auch der IDM-Promoter wegen der Beschränkungen seine Reise absagte, hatte sich Trainingsveranstalter Bike-Promotion nicht lumpen lassen und das Angebot für drei Tage im Motorland Aragón und drei Tage in Valencia aufrechtgehalten. Vollzählig angetreten waren unter anderem das IDM-Superbike-Teams EGS-alpha-Van Zon-BMW mit Ilya Mikhalchik, Pepijn Bijsterbosch, Jan Mohr und Tim Eby und aus der Schweiz das Team um Konrad Hess, der selbst angaste, mit den Piloten Dominic Schmitter und Marcel Brenner. In Aragón tummelten sich auch die Teenager des Teams Freudenberg.
Werbung
Werbung
Noch gesichtet: Aus der IDM Patrick Hobelsberger, Martin Vugrinec, Dino Iozzo, Ricardo Brink und von der internationalen Bühne ließen sich Dominique Aegerter, Thomas Gradinger, Danny Webb, Gino Rea, Scott Redding, Dominic Vincon, Nico Terol, Lukas Tulovic und noch zahlreiche andere Fahrer blicken, die die Gelegenheit für ein paar schnelle Runden nutzten. Beim Blick auf die Zeitenlisten dürfte klar sein, dass der Titel in der IDM Superbike mal wieder über den zweifachen Meister Mikhalchik gehen wird, der im letzten Jahr nur von Jonas Folger ausgebremst werden konnte. In Aragón belegte der Ukrainer, der sich im Vorfeld bereits bei Tests mit dem Langstrecken-Team warm gefahren hatte, auch beständig den ersten Platz. In Valencia lag er ebenfalls lange vorne, doch wurden ihm am Ende von Ducato-Pilot Scott Redding noch 0,022 Sekunden abgeknöpft.
"Ich bin sehr glücklich mit dem Verlauf der beiden Tests in Aragón und Valencia". erklärt Werner Daemen, Teamchef von Mikhalchik und Co. "Das Team hat sehr gut am Set-up der BMW M 1000 RR gearbeitet und ist dabei auch gut vorangekommen. Alle vier Fahrer haben gute Leistungen gezeigt. Tim ist die S 1000 RR gefahren und war in Valencia richtig gut. Seine Rundenzeiten lagen in den 1’38ern. Auch Jan hat sich sehr gut im neuen Team integriert, ich bin sehr zufrieden mit seiner Arbeit. Pepijn ist in Valencia auch sehr schnell unterwegs gewesen und er mag die neue M sehr, das war nicht zu übersehen. In Aragón war Ilya in den 1’52er Zeiten unterwegs und in Valencia war er mit 1’34 sehr schnell. Das hat mir gefallen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir beim Saisonauftakt in einem Monat auf dem Lausitzring wieder sehr gut mit dabei sein werden."
Werbung
Werbung
"Nach der langen Winterpause", meint Schmitters Teamchef Konrad Hess, "ohne jeden Kontakt zu einer Rennstrecke, war es für uns alle ein Genuss, wieder einmal in der Boxengasse zu stehen. Trotz Witterung bedingten, schwierigen Voraussetzungen konnten wir die Motorräder testen und gute Fortschritte erzielen. Nun wissen wir, welche Aufgaben wir bis zum ersten Rennlauf noch erledigen müssen. Dominic konnte sich kontiunierlich steigern und war zum Ende hin schon sehr nahe am Optimum. Sicher haben wir noch einige Details, die wir verbessern können, die uns noch schneller machen werden. Das Team und Dominic haben einen tollen Job erledigt. Vielen Dank."
Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.