Chmelik: «Wichtige Punkte in der IDM verloren»

Von Sharleena Wirsing
IDM Moto3
IDM-Moto3-Pilot Ladislav Chmelik

IDM-Moto3-Pilot Ladislav Chmelik

Ladislav Chmelik fehlte beim ersten Rennwochenende der IDM, da er an der neuen Rennserie «Central European Motorcycle Championship» in Brünn teilnahm.

Ladislav Chmelik war beim ersten Rennwochenende der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft auf dem Lausitzring nicht vor Ort. Der Tscheche bestritt zur gleichen Zeit die Rennen der neuen europäischen Rennserie «Central European Motorcycle Championship», kurz CEMC, auf der Rennstrecke von Brünn.

 

Veranstalter der neuen Serie sind der Verband CAMS (Cesky svaz motocyklového sportu) und die deutsche Firma Bike Promotion. Geleitet wird das Projekt von CAMS-Präsident Karel Abraham senior. Dieser ist Inhaber der Rennstrecke von Brünn und Teamchef des MotoGP-Claiming-Rule-Teams Cardion AB Motoracing, für das sein Sohn Karel Abraham jr. antritt.

Für Ladislav Chmelik lohnte sich die Reise nach Brünn nicht. Der 20-Jährige gewann zwar beide Rennen der 125/Moto3-Klasse, doch er trat lediglich gegen sechs andere Fahrer an. «Ich konnte nicht am ersten IDM-Rennwochenende auf dem Lausitzring teilnehmen, weil ich in der CEMC die Rennen in Brünn bestritt. Wir starteten zusammen mit den 250-ccm- und den 500-ccm-Piloten. Ich hatte von allen die Pole, aber ich verlor am Start viele Plätze. Trotzdem konnte ich beide Rennen gewinnen. Für den Rest der Saison plane ich jedoch nur noch an der IDM teilzunehmen und Wildcard-Einsätze bei den WM-Rennen in Brünn und in Deutschland oder Frankreich zu absolvieren», erklärt Chmelik.

2013 will sich Ladislav Chmelik unter den Top-3 der IDM Moto3 platzieren. Da er in Lausitz fehlte und keine Punkte erhielt, muss der Tscheche in Zolder ein Top-Resultat erreichen, um sein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. «Durch das Wochenende in Brünn habe ich wichtige Punkte in der IDM verloren und muss diese nun wieder aufholen. Beim nächsten Rennwochenende in Zolder bin ich wieder vor Ort. Ich war noch nie in Zolder, aber ich hoffe, dass ich mich schnell an die Strecke anpassen kann.»

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