Ilya Mikhalchik (BMW): «Ich will mehr IDM-Siege»

Von Esther Babel
IDM Superbike
Das zweite IDM Superbike-Rennen hatte der Reiterberger-Nachfolger aus der Ukraine in Oschersleben gewonnen. Heute steht ein Test in Zolder an. Dann geht’s zurück nach Oschersleben. Ein Sieg steht auf der Wunschliste.

Ilya Mikhalchik war mit einem zweiten und einem Sieg in die IDM-Superbike-Saison gestartet. Am zweiten Juni-Wochenende geht es für den Ukrainer vom Team alpha Racing-Van Zon-BMW weiter im Takt. Erneut stehen zwei Meisterschaftsläufe an und wie schon beim Auftakt sind Mikhalchik und Co in der Motorsport Arena Oschersleben unterwegs. Zwischen den Trainings während der IDM-Pause hatte der BMW-Pilot Zeit, seinem Fan-Club ein paar Fragen zu beantworten.

Was planst Du beim nächsten Rennen?

Ilya Mikhalchik: Die Strecke ist ja inzwischen bekannt. Mein Ziel ist es, die besten Rundenzeiten herauszufahren. Wenn das Wetter es erlaubt, und in den Rennen will ich natürlich um den Sieg kämpfen. Das dritte Rennen findet dann auf der Heimstrecke des Teams statt (Zolder). Es ist bei den Rennen in der IDM wichtig, den Erfolg zu wiederholen und eine maximale Anzahl von Punkten zu erzielen. Ich muss gewinnen, und werde alles dafür tun.

Du hast zwischen den Rennen einen Monat Pause. Zeit für ein bisschen Ruhe oder arbeitest du weiter?

Als ich vom Auftakt zurückkam, habe ich sofort weitergearbeitet. Jeden Tag arbeite ich an mir selbst und ich werde jeden Tag stärker und stärker.

Und bei der Arbeit mit der BMW S1000RR, was musst du da am meisten tun?

Ich habe noch viel zu lernen, aus technischer Sicht. Ich kenne das Motorrad und die Reifen erst zur Hälfte. Deshalb werde ich mit Freuden wieder in den Sattel steigen und mein Motorrad noch besser kennenlernen und meinen Fahrstil noch verbessern.

Ist dein Motorrad aus technischer Sicht perfekt?

Es gibt nichts Perfektes (lacht). Es geht stetig um Verbesserungen. Aber das Team und ich tun alles, was wir können, um der Perfektion näher zu kommen.

Stehst du während der Pause mit dem IDM-Team in Verbindung?

Ja natürlich. Auch bei der alpha Racing-Van-Zon-BMW Mannschaft in der Superstock 1000 EM weiß ich immer, was los ist. Weil die Einstellungen und das Wissen von Markus Reiterberger sehr wichtig für mich sind. Auch allgemein stehe ich mit meinem Team immer im persönlichen Kontakt.

Das nächste Rennen wird auf der gleichen Strecke wie das erste sein. Die Konkurrenz wird sicher einen Angriff auf dich planen. Kannst du dich in Oschersleben noch verbessern oder hast du schon alles gezeigt, was du kannst?

Nein. Im ersten Rennen fuhr ich so vorsichtig wie es ging. Da war ich noch nicht wirklich dabei, das Limit auszureizen. Aber ich werde versuchen, meine Rundenzeiten und die Renn-Pace zu verbessern.

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