Jonas Folger (Yamaha): «Der Mikhalchik beißt richtig»

Von Rudi Hagen
IDM Superbike
Beim Auftaktrennen der IDM-SBK in Assen steht Jonas Folger auf der Pole-Position. Mit dem Ukrainer Ilya Mikhalchik steht ein bissiger Konkurrent neben ihm in Reihe 1. Auch Florian Alt ist stark.

Die IDM 2020 ist gestartet. Gestern fanden auf dem TT Circuit in Assen die ersten Rennen in den beiden Supersportklassen 300 und 600, der Superstock 600 und den Sidecars statt. Am heutigen Sonntag ist die IDM Superbike 1000 zweimal am Start, um 12.50 und um 16 Uhr. Es geht jeweils über 15 Runden, das sind 68,325 km.

Zuschauer sind auf dem TT Circuit noch nicht erlaubt, aber die Fans können die Rennen über einen Livestream im Internet auf Youtube oder Facebook unter idm.de/live verfolgen.

Die IDM Superbike ist in dieser Saison hochkarätig besetzt, vor allem der ehemalige GP-Pilot Jonas Folger vom Bonovo action by MGM Racing verleiht der Klasse mit seiner Yamaha YZF R1 einen gewissen Extraglanz. Der mittlerweile 27-jährige ist nach seiner Aus-Zeit wieder voll motiviert und froh, wieder auf der Strecke sein zu können.

«Mir geht es gut» sagte der Mühldorfer noch vor dem ersten Qualifying zu SPEEDWEEK.com, «ich mag die Strecke hier in Assen sehr, sie liegt mir. Wir waren ja auch zuletzt schon zum Testen hier und da ging es schon gut ab. Das Motorrad haben wir seitdem im Prinzip nicht mehr verändert. Ich bin froh, dass es endlich wieder losgeht.»

Den Worten ließ Folger, der immer noch eine große Fan-Gefolgschaft hat, in der Qualifikation Taten folgen. Heute mittag steht er im ersten Rennen ganz vorne in Startreihe 1. Dahinter folgt sein größter Konkurrent, der zweimalige IDM-Sieger Ilya Mikhalchik vom Team EGS-alpha-van-Zon-BMW.

«Der Mikhalchik beisst allerdings richtig, er platzt quasi vor Ehrgeiz», sagte Folger über den Top-Fahrer aus der Ukraine. «Außerdem ist er im zweiten Qualifying eine saustarke Zeit gefahren. Da wäre es mit dem Top-Spot in der Startaufstellung fast noch eng geworden. An dieser Stelle muss ich allerdings dazu sagen, dass meine letzte Runde in QP2 nicht mehr gewertet worden ist, weil ich drei Tausendstelsekunden nach Ablauf der Trainingszeit über die Linie gefahren bin. Das war brutal knapp und ist wirklich schade, weil ich sonst die Pole mit einer 1:36.9 geholt hätte. Das wäre mit Abstand die schnellste Runde an diesem Wochenende bislang gewesen.»

Auf Startplatz 3 steht Florian Alt (Wilbers-BMW-Racing) vor Bastien Mackels mit der Yamaha R1 vom Team Bayer-Bikerbox powered by Yamaichi Electronics. Auf Platz 5 folgt mit Vladimir Leonov (EGS-alpha-van-Zon-BMW) ein weiterer IDM-Neuling. Der 33-jährige Russe aus Moskau machte früher schon WM-Erfahrungen.

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