Leonov: Von Russland in die Lausitz - Ähnlichkeiten

Von Esther Babel
IDM Superbike
Vladimir Leonov

Vladimir Leonov

Mit seiner BMW vom Team EGS-alpha-Van Zon hatte der IDM Superbike-Pilot mehr Mühe als zuletzt am Sachsenring. Seinen eigenen Ansprüchen reichten die zwei fünften Plätze nicht. Vladimir Leonov will mehr.

Vladmir Leonov hatte sich nach dem Start aus der fünften Position in Runde 4 schon auf Rang 3 vorgearbeitet und hielt Erwan Nigon (Kawasaki Weber Motos Racing) und Florian Alt (Wilbers-BMW-Racing) bis zur Halbzeit hinter sich. Doch dann ging Nigon an ihm vorbei und verdrängte ihn auf den vierten Rang. Eine Runde später war dann auch Alt am Russen vorbei und dieser beendete das Rennen auf Platz 5.

«Das war ein sehr schwieriges Wochenende für mich», schilderte er. «Die Strecke ist nicht so einfach. Es gibt in Russland eine ähnliche Strecke, auf der ich dieses Jahr schon einmal in der Russischen Meisterschaft mit demselben Motorrad gefahren bin und ich habe da dieselben Probleme gehabt wie hier auf dem Lausitzring. Obwohl das zweite Rennen sehr viel besser lief als das erste, haben wir nicht das letzte Etwas gefunden. Ich habe sogar versucht, meine Sitzposition zu verändern, um diesen Unebenheiten auf der Strecke entgegen zu wirken, aber es war einfach nur schwierig eine gute Pace beizubehalten.»

Am Sonntagnachmittag fand das zweite Rennen statt. Durch die Platzierung im ersten Rennen und das Reverse Grid-Verfahren belegte der EGS-alpha-Van Zon-BMW-Fahrer den fünften Startplatz. Leonov hatte einen ebenso guten Start wie sein Teamkollege Ilya Mikhalchik und übernahm die Führung und behauptete diese bis zur vierten Runde. Dann ging Jonas Folger an Leonov vorbei und übernahm die Spitze. Leonov musste sich dann erst dem drängelnden Mikhalchik beugen und bekam es dann im Kampf um Platz 3 erneut mit Nigon und Alt zu tun. Am Ende gesellte sich dann noch Dominic Schmitter dazu. Nach einer wilden letzten Runde kam Leonov als Fünfter im Ziel an.

«Im zweiten Rennen habe ich ein paar Fehler gemacht», erklärt der Russe. «Der dritte Platz wäre sicher drin gewesen. Natürlich bin ich enttäuscht, weil die Meisterschaft mit nur vier Events sehr kurz ist und eben keinen Spielraum für Fehler lässt. Man hat auch nicht so viel Zeit, ein paar Dinge auszuprobieren. Ich möchte meinem Team aber natürlich auch diesmal wieder danken, dass sie wirklich hart arbeiten, um mir mit meinen Problemen zu helfen.»

«Vladimir hat sich mit der Abstimmung im ersten Rennen nicht wohl gefühlt», war auch Teamchef Werner Daemen klar. «Das zweite Rennen lief für ihn besser, er konnte sich ein paar Runden an der Spitze halten. Zum Ende hin hatte er dann wieder Schwierigkeiten, aber ich bin mit der Arbeit von Vladimir zufrieden. Er ist hier gut gefahren. Ich weiß aber, dass seine Ansprüche an sich selbst natürlich höher sind.»

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