Marc Moser – Griff nach IDM-Superbike-Podium

Von Esther Babel
Während sein Kollege Jonas Folger vom Team Bonovo action by MGM Racing den Titel in der IDM Superbike abräumte, glänzte Marc Moser mit seinem persönlich besten Ergebnis des Jahres und 23 zusätzlichen Punkten.

An der Spitze der IDM Superbike waren alle Blicke auf den Titelkampf von Jonas Folger gerichtet, der den Pott dann auch mit dem Sieg im ersten Rennen einfuhr. Sein Teamkollege Marc Moser gehörte mit zu den ersten Gratulanten. Vorher hatte er allerdings noch in seinem eigenen Rennen Mitten in der Verfolgergruppe seinen Mann gestanden und sich bei seinem Heimrennen auf dem Hockenheimring mächtig ins Zeug gelegt. Bei schwierigen Bedingungen und eher feuchtem Wetter hatte sich Moser den siebten Platz im Qualifying gesichert. «Ich bin guter Dinge nach Hockenheim gefahren und es hat gut angefangen», erklärt er, «obwohl das Wetter einige Schwierigkeiten bereitet hat und es sehr kalt war. Wir konnten nie ein richtiges Setting erarbeiten und ich wusste nicht wirklich, welchen Reifen ich nehmen soll.»

Im ersten Rennen, dann im Trockenen, kämpfte der Pilot aus Frankfurt ab der ersten Runde mit und lag zur sechsten Runde bereits auf Podestkurs. Im harten Fight um Platz 3 kam Moser jedoch kurz von der Strecke ab und musste sich auf Rang 6 wieder einreihen. Bis ins Ziel konnte er sich noch auf Position 5 verbessern. Für einen Angriff auf den vor ihm liegenden Dominic Schmitter fehlte auf den letzten Meter dann die passende Gelegenheit. 0,082 Sekunden fehlten Moser dann am Ende. «Ich war von Anfang an gut dabei, habe mir aber leider ein bisschen die Zähne an Schmitter ausgebissen, der mich einmal auch weit geschickt hat. Daher habe ich es dann nicht weiter nach vorne geschafft, ansonsten hätte ich es bestimmt auf Drei geschafft. Das war etwas schade.»

Im zweiten Lauf fuhr Moser souverän konstant auf dem sechsten Platz, den er nach 18 Runden auch ins Ziel brachte und damit die Saison auf dem sechsten Rang der Gesamtwertung beendete. «Ich hatte leider einen schlechten Start und kam nicht so gut mit dem Reifen zurecht», so seine Schilderung. «Es hat lange gedauert, bis ich mich daran gewöhnt hatte. Ich hätte mir ehrlich gesagt ein bisschen mehr erhofft, aber eigentlich habe ich die Saison gut abgeschlossen. Ich möchte mich noch einmal beim Team bedanken.»

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