MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Maximilian Kofler: «Bremsanlage war Grauzone»

Von Esther Babel
Maximilian Kofler

Maximilian Kofler

Für den Österreicher war es der erste Ausflug auf dem Schleizer Dreieck. Und das gleich mit einem Superbike. Gab es im ersten Rennen noch Punkte, musste er seine Yamaha im zweiten Rennen stehen lassen.

Für das Yamalube Team Kofler gab es am Schleiz-Wochenende viel zu tun. Gleich vier Rennen am Sonntag musste die private Mannschaft stemmen. Zwei in der IDM Supersport-Kategorie mit Andreas Kofler und Lennox Lehmann, sowie zwei Superbike-Läufe mit Schleiz-Neuling Maximilian Kofler.

Nächtlicher Regen hatte dazu geführt, dass die Strecke beim Warm-Up der Superbike noch etwas feucht war. Die Rennen fanden aber durchweg im Trockenen statt. Maximilian Kofler konnte sich in seinem ersten Rennen in der ersten Runde von Platz 17 auf Rang 11 vorarbeiten, verlor dann im Rennverlauf allerdings noch ein paar Plätze. Am Ende klassierte er sich bei seinem Debütrennen am Schleizer Dreieck auf dem 15. Platz. Durch Gaststarter Markus Reiterberger, der nicht punkteberechtigt war, konnte der Attnang-Puchheimer sogar zwei Zähler auf sein Meisterschaftskonto einbuchen.

Der Nachmittag begann dann mit einer Hiobsbotschaft. Die Yamaha YZF-R1 wurde vor dem Wochenende aufgrund der fordernden Naturrennstrecke in Schleiz mit einer neuen Bremsanlage bestückt. «Diese befand sich laut Reglement allerdings in einer Grauzone», erklärte dann das Team. So teilten die technischen IDM-Kommissare dem Team mit, dass mit dieser Ausführung ein Antreten für Maximilian Kofler im zweiten Rennen der Superbike nicht möglich sei.

«Andere Teams, die mit einem ähnlichen Problem konfrontiert waren, konnten durch einen Wechsel der Teile das Rennen in Angriff nehmen», erklärte das Yamaha-Team das Fehlen Koflers in Lauf 2. Die Ausbeute des Wochenendes für den Superbike-Neuling aus Österreich blieben damit bei zwei Meisterschaftspunkte aus Lauf 1.

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