Ranseder (Honda): «Ducati im Zweikampf besiegt»

Von Esther Babel
IDM Superbike
Michael Ranseder in der Hitze von Schleiz

Michael Ranseder in der Hitze von Schleiz

Beim IDM-Superbike-Wochenende in Schleiz kommt Michael Ranseder vom Team Holzhauer Racing Promotion nur einmal an. In Lauf 2 ist nach der zweiten Runde schon alles vorbei.

Obwohl das Schleizer Dreieck nicht unbedingt zu den Lieblingsstrecken von Michael Ranseder zählt, konnte er im Vorjahr dort sein erfolgreichstes Wochenende der ganzen Saison verbuchen. Der Österreicher belegte im Jahr 2013 im ersten Rennen den zweiten und im zweiten Rennen den ersten Platz. In diesem Jahr kam er nur einmal an und das als Vierter.

Im Gegensatz zu den vergangenen Meetings wurde Runde 5 der IDM Superbike in Schleiz von einer Hitzewelle begleitet. Ein harmloser Sturz übers Vorderrad am Freitag endete für Ranseder glimpflich und am Samstag stellte der Honda-Pilot aus dem oberösterreichischen Antiesenhofen die CBR 1000 RR auf den sechsten Startplatz.

«Schleiz war die erste Rennstrecke in diesem Jahr, auf der wir im Vorfeld keine Testfahrten absolviert hatten», erklärte Ranseder. «So gesehen wartete am Freitag eine Menge Arbeit auf uns. Zum Glück war das Wetter gut, obwohl es die hohen Temperaturen nicht einfacher machten, mit der Abstimmung den richtigen Weg einzuschlagen. Für die Superpole am Samstag hatte ich mir eigentlich etwas mehr erwartet.»

Mit Platz 4 im ersten Rennen lieferte Ranseder das beste Ergebnis in seiner bisher durchwachsenen Saison ab. Am Sonntag musste der Honda-Pilot allerdings erneut einen Rückschlag verkraften, als er wegen eines technischen Defekts bereits in der zweiten Runde ausrollte. Er war über ein Schlagloch gerumpelt und schied mit Verdacht auf einen Schaden an der Elektronik aus.

Den Start ins erste Rennen erwischte Ranseder nicht ganz optimal. Aber schon kurz später hatte er seinen Rhythmus gefunden. «Die meiste Zeit war ich in einem harten Zweikampf gegen Lorenzo Lanzi verwickelt, den ich am Ende für mich entscheiden konnte», schildert der Österreicher. «Als Vierter bei der Zieldurchfahrt war ich zwar nur wieder einmal Best of the Rest, aber auf der anderen Seite war es eine besondere Genugtuung endlich eine Ducati im direkten Zweikampf besiegt zu haben.»

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