Tom Toparis: «Ich fahre 2021 keine Rennen»

Von Esther Babel
IDM Supersport 600
Tom Toparis (li.) mit IDM-Meister Max Enderlein

Tom Toparis (li.) mit IDM-Meister Max Enderlein

Der Australier hatte sich vor zwei Jahren erfolgreich in der IDM Supersport 600 etabliert und war mehr als einmal auf das Podest gefahren. Die Pläne für die Rückkehr in die Britische Meisterschaft liegen auf Eis.

«Ich werde in der Saison 2021 keine Rennen mehr fahren», erklärte der Australier Ende Februar. «Diese Woche werde ich mich einer Operation zur Arm-Rekonstruktion unterziehen.» Damit sollen die Nachwehen einer Verletzung durch einen Motocross-Unfall aus dem Jahr 2011, mit denen es Toparis bis heute zu tun hat, endgültig aus der Welt geschafft werden. Am Mittwoch ist es soweit.

«Dieses Jahr hatte ich mir vorgenommen», so seine ursprünglichen Pläne, «die ersten paar Veranstaltungen der Australischen Meisterschaft mitzufahren. Auf einem Superbike. Danach wollte ich in die Britische Meisterschaft zurückkehren.» Erst vor wenigen Wochen stellte sich heraus, dass diese Operation überhaupt machbar ist. Toparis stand damit vor einer schweren Entscheidung. Denn es war klar, dass nach diesem Eingriff in diesem Jahr mit Renn-Action nicht mehr viel los sein würde. «Das Verfahren und die Rekonstruktion dauern 12 Monate», schildert er, «und meine Spezialisten haben mir geraten, die Operation so schnell wie möglich durchführen zu lassen.»

Es soll bei Toparis laut McNews.com.au ein Wachstumsstopp in seinem rechten Oberarmknochen korrigiert werden. Dabei handelt es sich um einen radikalen Eingriff, bei dem ein Magnetstab in den Arm eingeführt und ein elektronisches Gerät von außen angebracht wird, um den Knochen zum Wachstum anzuregen.

Bei dem Motocross-Unfall hatte sich der damals 11-Jährige den Oberarm und die Schulter gebrochen. Einige Jahre später stellte sich heraus, dass es der rechte Arm mit dem Wachsen nicht mehr so ganz genau nahm. Im Alter von 15 Jahren wurde laut McNews.com.au festgestellt, dass sein rechter Arm 40 mm kürzer war als der linke. Seitdem hat sich der Längenunterschied seiner Arme auf 76 mm vergrößert.

Damit soll nach der Operation Schluss sein und Experimente mit Lenkerhöhen und Rückenschmerzen der Vergangenheit angehören.

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