IMSA

Petit Le Mans: Cadillac holt sich die Pole-Position

Von - 11.10.2019 23:13

Beim Petit Le Mans wird ein Cadillac DPi von der Pole-Position aus ins Rennen gehen. Der Ex-F1-Pilot Felipe Nasr fuhr die Bestzeit in der Qualifikation von Road Atlanta. Ferrari in der GTLM-Klasse an der Spitze.

In der Qualifikation zum 22. Petit Le Mans hatte Cadillac die Nase vorne. Mit einer Zeit von 1:08,457 Minuten sicherte Felipe Nasr, der sich das Fahrzeug von Action Express Racing mit Eric Curran und Pipo Derani teilt, seiner Marke die Pole-Position. «Das fühlt sich so großartig an. Es ist meine erste Pole in der IMSA überhaupt. Ich bin überglücklich», jubelte der Brasilianer. Die dargebotene Leistung war nur knapp langsamer als seine Zeit aus dem letzten freien Training. Diese wiederum war die schnellste jemals von einem DPi auf der 4,088 Kilometer langen Strecke von Road Atlanta abgespulte Runde überhaupt. Flotter unterwegs waren prototypentechnisch tatsächlich nur die Diesel-LMP1. Hier schaffte Stéphane Sarrazin im Peugeot im Jahre 2008 eine Zeit von 1:06,242 Minuten.

Ebenfalls aus der ersten Reihe startet der Acura DPi von Ricky Taylor, Helio Castroneves und Graham Rahal. Taylor hatte in der Qualifikation einen knappen Rückstand von 0,141 Sekunden. Dritter wurde der zweite Action-Express-Cadillac, mit dem Filipe Albuquerque in der Qualifikation 0,172 Sekunden zurücklag. Dahinter folgte der zweite Acura DPi vom Team Penske mit Dane Cameron, der 0,345 Sekunden auf den Schwesterwagen einbüßte.

Rang fünf schnappte sich Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard, der beim Petit Le Mans im Mazda DPi vom deutschen Team Joest als dritter Pilot neben Oliver Jarvis und Tristan Nunez antritt. Bernhard lag 0,390 Sekunden hinter der Pole-Zeit zurück. Der beste Startplatz in der LMP2 ging an den Oreca 07 von Performance Tech Motorsports, in welchem Kyle Masson eine Marke von 1:10,722 Minuten aufstellte.

In der GTLM-Klasse holte sich Ferrari die Pole-Position. Im 488 GTE Evo von Risi Competizione fuhr Werksfahrer James Calado eine Zeit von 1:15,639 Minuten. «Die Runde war nicht einmal perfekt, da ich im letzten Sektor sogar noch etwas Zeit liegen gelassen habe. Aber es reichte für den ersten Startplatz. Jetzt haben alle im Team ein strahlendes Gesicht. Das ist es doch, was zählt», meinte der Brite nach getaner Arbeit. Nur 0,062 Sekunden geschlagen wurde Antonio García in der Corvette C7.R. Lediglich 0,145 Sekunden zurück lag Philipp Eng im BMW M8 GTE. Dahinter platzierten sich Laurens Vanthoor im Porsche 911 RSR (+0,203 Sekunden) und Joey Hand im Ford GT (+0,217 Sekunden). Damit befanden sich alle fünf in der Klasse vertretenden Marken innerhalb der Top Fünf.

Startplatz eins in der GTD-Kategorie eroberte der Lamborghini Huracán GT3 von Paul Miller Racing. Pilot Corey Lewis schaffte eine Zeit von 1:19,530 Minuten. Besser unterwegs war hier nur der Audi R8 LMS von Land-Motorsport. Jedoch hatte das deutsche Team einen Parc-Ferme-Verstoß begangen und bekam dadurch sämtliche Zeiten gestrichen. Rennstart zur 22. Ausgabe des Petit Le Mans ist am Samstag ab 18:05 MESZ. Hier das Ergebnis aus der Qualifikation zum Nachlesen.

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