24h Daytona: Mazda macht die Pace beim Roar-Test

Von Oliver Müller
IMSA
Neue Lackierung für den Mazda DPi beim Roar before the 24 in Daytona

Neue Lackierung für den Mazda DPi beim Roar before the 24 in Daytona

Olivier Pla holt sich am ersten Tag des Roar before the 24 die Bestzeit. Bei den offiziellen Testfahrten zu den 24 Stunden von Daytona liegen alle drei DPi-Marken dicht beieinander. BMW in der GTLM zunächst vorne.

Die Motorsport-Saison 2020 hat begonnen. In Daytona läuft aktuell das sogenannte 'Roar before the 24'. Dabei handelt es sich um die offiziellen Testfahrten für die 24 Stunden von Daytona, die schließlich am Wochenende des 25./26. Januar ausgetragen werden. Beim Roar-Test sind bislang zwei Sessions absolviert – und dabei machten bislang die beiden Mazda DPi die Pace.

Mit einer Zeit von 1:35,794 Minuten liegt Olivier Pla derzeit an der Spitze des Feldes. «Es war eine gute Session. Wir haben noch einen langen Weg vor uns. Das Team arbeitet sehr hart daran, das Auto weiter zu verbessern, aber offensichtlich funktioniert der Mazda sehr gut», erklärt der Franzose, der 2020 gemeinsam mit Oliver Jarvis und Tristan Nunez unterwegs ist. «Es ist ein guter erster Arbeitstag mit meinen neuen Kopiloten Olly und Tristan. Wir haben letztes Jahr viel zusammengearbeitet, obwohl wir in verschiedenen Autos saßen.»

Auch die zweitbeste Zeit ging an einen Mazda DPi. Das Fahrzeug rund um Jonathan Bomarito, Harry Tincknell und Ryan Hunter-Reay lag final 0,080 Sekunden hinter dem Schwesterwagen, wobei Bomarito mit 1:35,874 Minuten für den Bestwert verantwortlich war. Aber auch die anderen beiden DPi-Marken Cadillac und Acura (Nissan ist 2020 ja bekanntlich nicht mehr dabei) befanden sich nicht weit von den Mazda entfernt.

Mit einem Rückstand von 0,479 Sekunden eroberte der Cadillac DPi von Felipe Nasr, Pipo Derani, Filipe Albuquerque und Mike Conway (Action Express Racing) Rang drei. Der Acura DPi von Dane Cameron, Simon Pagen und Juan Pablo Montoya (Team Penske) kam mit 0,575 Sekunden Rückstand auf Platz vier.

In der GTLM-Klasse konnte bislang BMW die Bestzeit markieren. Mit 1:44,239 Minuten befand sich der BMW GTE von Connor de Phillippi, Philipp Eng, Bruno Spengler und Colton Herta an der Spitze des Klassen-Tableaus. Dahinter folgte mit einem Rückstand von 0,032 Sekunden der Porsche 911 RSR von Matt Campbell, Nick Tandy und Fred Makowiecki. In der GTD-Kategorie hatte Jack Hawksworth im Lexus RC-F GT3 von AIM Vasser Sullivan mit 1:47,031 Minuten bislang den Bestwert gelegt.

Wieder erstarkt ist 2020 die LMP2-Klasse der IMSA. Hier ging die Bestzeit bislang an den Oreca 07 von PR1 Mathiasen Motorsports. Diese fuhr mit 1:38,315 Minuten der Schweizer Simon Trummer. Beim Roar before the 24 wird noch bis inklusive Sonntag gefahren. Neben den insgesamt sieben freien Trainingssitzungen gibt es auch noch für jede der vier Klassen eine Qualifikation, die über die Zuteilung der Boxenplätze in der Rennwoche entscheidet. Hier die bisherigen Zeiten zum Nachlesen.

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