24h Daytona: Spannender Fünfkampf um den Rennsieg

Von Oliver Müller
IMSA
Führt die 24h von Daytona an: Der Acura DPi von WTR

Führt die 24h von Daytona an: Der Acura DPi von WTR

Beim Saisonauftakt der IMSA-Serie befinden sich noch fünf DPi in der Führungsrunde. Somit ist der Rennausgang noch immer völlig offen. In der GTLM-Klasse ist weiterhin Corvette Favorit. Das ist der nächste Zwischenstand.

Die 59. Ausgabe der 24 Stunden von Daytona biegt so langsam auf die Zielgerade ein. An der Spitze des Feldes gibt es derzeit einen spannenden Fünfkampf um den Rennsieg. Aus diesem haben sich in den bisher absolvierten Rennstunden faktisch lediglich zwei der sieben startenden DPi verabschiedet.

Der zu Beginn lange Zeit vorne liegende Cadillac von JDC-Miller MotorSports mit Tristan Vautier, Loic Duval und Sébastien Bourdais hatte durch eine Kollision mit einem GTD-Porsche in der Nacht fast 50 Runden verloren. In der 19. Rennstunde erwischte es dann den Action Express-Cadillac von Felipe Nasr, Mike Conway, Pipo Derani und Chase Elliott, als es mit Ex-F1-Pilot Nasr am Steuer ein Problem mit dem Getriebe gab. Die Reparatur in der Garage warf den von Pole-Position gestarteten DPi gut 22 Runden (und somit ebenfalls aussichtslos) zurück.

Alle anderen DPi befinden sich aktuell noch in der Führungsrunde. Dies trifft tatsächlich auch wieder auf den Mazda von Oliver Jarvis, Harry Tincknell und Jonathan Bomarito zu, der zu Rennmitte schon fast vier Runden zurücklag. Kontinuierlich starke Zeiten der Piloten und auch geschicktes Handeln bei den Gelbphasen brachten den Mazda wieder zurück in die Chance auf den Sieg.

Rund vier Stunden vor Rennende führt derzeit wieder der Acura von Ricky Taylor, Filipe Albuquerque, Alexander Rossi und Helio Castroneves (Wayne Taylor Racing). Dieser Wagen lag zu Rennmitte schon einmal ganz vorne. Doch durch einen Wechsel der Bremsscheiben büßte man zunächst einige Plätze ein.

In der Tat wirken die Acura DPi mit Fortschreiten des Rennens (und somit mit mehr Grip auf der Strecke) immer stärker. Der zweite Acura von Meyer Shank Racing mit Dane Cameron, Olivier Pla, Juan Pablo Montoya und AJ Allmendinger ist derzeit auf Platz drei. Gibt es vielleicht den ersten 24h Daytona-Sieg für einen Acura DPi?

Dazwischen fährt noch der Cadillac von Action Express Racing mit Jimmie Johnson, Kamui Kobayashi, Simon Pagenaud und Mike Rockenfeller auf Rang zwei. Der Chip Ganassi Racing-Cadillac von Renger van der Zande, Kevin Magnussen und Scott Dixon liegt auf Platz vier. Diese beiden Boliden hatten beim Fight um die Spitze in der 15. Stunde in Turn eins sogar eine leichte Kollision als Kobayashi versuchte, van der Zande zu überholen. Für den Japaner endete die Aktion in einem Dreher.

In der GTLM-Klasse machen die beiden Corvette weiterhin die Pace. Die C8.R von Antonio García, Jordan Taylor und Nicky Catsburg liegt derzeit knapp vor dem Schwesterauto von Tommy Milner, Nick Tandy und Alexander Sims. Aber auch der BMW M8 GTE von John Edwards, Jesse Krohn, Augusto Farfus und Marco Wittmann sowie der Risi-Ferrari befinden sich noch in der Führungsrunde. Somit ist auch hier der Ausgang noch völlig offen.

In der LMP2 markiert der Oreca 07 von Era Motorsport aktuell die Spitze. Die LMP3 führt der Ligier JS P320 von Riley Motorsports an. Und in der GTD ist der Mercedes-AMG GT3 von Winward Racing weiterhin in Front.

Zwischenstand nach rund 20 Rennstunden

#10 Acura - Taylor/Albuquerque/Rossi/Castroneves
#48 Cadillac - Johnson/Kobayashi/Pagenaud/Rockenfeller
#60 Acura - Cameron/Pla/Montoya/Allmendinger
#01 Cadillac - v.d. Zande/Magnussen/Dixon
#55 Mazda - Jarvis/Tincknell/Bomarito

GTLM-Klasse

#3 Corvette - García/Taylor/Catsburg
#4 Corvette - Milner/Tandy/Sims
#24 BMW - Edwards/Krohn/Farfus/Wittmann
#62 Ferrari - Calado/Pier Guidi/Gounon/Rigon
#25 BMW - de Phillippi/Eng/Glock/Spengler

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