Acura DPi gewinnt erstmals die 24 Stunden von Daytona

Von Oliver Müller
IMSA
Sieger der 24h von Daytona 2021: Der Acura DPi von Wayne Taylor Racing

Sieger der 24h von Daytona 2021: Der Acura DPi von Wayne Taylor Racing

Ricky Taylor, Filipe Albuquerque, Alexander Rossi und Helio Castroneves triumphieren im Acura DPi von Wayne Taylor Racing bei der 59. Ausgabe der 24h von Daytona. Corvette siegt in der GTLM-Klasse.

Die 59. Ausgabe der 24 Stunden von Daytona ist beendet. In einem spannenden Finale gewann der Acura DPi von Wayne Taylor Racing mit Ricky Taylor, Filipe Albuquerque, Alexander Rossi und Helio Castroneves. «Wir haben über den Winter so viel dafür gegeben. Aber unsere Jungs im Team wissen einfach, wie man dieses Rennen gewinnt», jubelte Pilot Ricky Taylor, der gleichzeitig auch Sohn von Teamchef Wayne Taylor ist.

Für den Rennstall ist es tatsächlich sogar der dritte Sieg in Daytona in Folge. 2019 und 2020 gewann WTR jedoch noch mit dem Cadillac DPi. Über den Winter folgte dann der Wechsel auf den Acura. WTR ist auch erst der zweite Rennstall überhaupt, der dreimal hintereinander den Klassiker in Ost-Florida für sich entscheiden konnte. Zuletzt gelang dies von 2006 bis 2008 Ghip Ganassi Racing. Wayne Taylor Racing hat nun insgesamt schon fünfmal die 24h von Daytona gewonnen. Zuvor gab es schon 2005 (in einem DP) und 2017 (im Cadillac DPi) einen Triumph.

Es war zudem auch der erste Sieg bei den 24h von Daytona für den Acura DPi. Das Fahrzeug zeigte sich mit Fortschreiten der Renndistanz immer stärker, sodass Taylor, Albuquerque, Rossi und Castroneves weite Teile der zweiten Rennhälfte anführten.

Zu Rennende wurde es jedoch nochmals spannend. Denn Renger van der Zande holte mit starken Rundenzeiten im Cadillac DPi mächtig auf den Acura auf. Rund acht Minuten vor Rennende hatte er nur noch einen Rückstand von knapp einer Sekunde auf den Leader. Dann ereilte den Niederländer jedoch ein Reifenschaden hinten rechts, was ihn und seine Teamkollegen Kevin Magnussen und Scott Dixon letztendlich auf Platz fünf zurückwarf.

Somit ging der zweite Platz mit einem Rückstand von 4,704 Sekunden an der Cadillac von Action Express Racing mit Jimmie Johnson, Kamui Kobayashi, Simon Pagenaud und Mike Rockenfeller. Das Podium komplettierte der Mazda DPi von Oliver Jarvis, Harry Tincknell und Jonathan Bomarito. Platz vier sicherten sich Dane Cameron, Olivier Pla, Juan Pablo Montoya und AJ Allmendinger im Acura von Meyer Shank Racing.

Auch in der GTLM-Klasse konnte ein Taylor feiern. Jordan, der zweite Sohn von Wayne und Bruder von Ricky, gewann in der Corvette C8.R gemeinsam mit Antonio García und Nicky Catsburg. Taylor und Catsburg mussten in den letzten Rennstunden das US-Muscle-Car jedoch alleine bewegen, da ein positiver Corona-Test von Garcia eintraf und der Spanier somit sofort vom Wettbewerb ausgeschlossen wurde.

Tommy Milner, Nick Tandy und Alexander Sims machten in der zweiten C8.R den Doppelsieg für Corvette perfekt. In der LMP2-Klasse siegte der Oreca 07 von Era Motorsport. Die LMP3-Klasse gewann der Ligier JS P320 von Riley Motorsports und in der GTD war der Mercedes-AMG GT3 von Winward Racing erfolgreich. Das ist das vorläufige Ergebnis zum Nachlesen

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